Neugestaltung des Ortskerns

Bild des Ortskerns verändert sich - Arbeiten gehen voran

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Seit Mitte April läuft der zweite Bauabschnitt zur Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Anstelle der Rampe wird unter anderem ein neuer Platz entstehen.

Schalksmühle - Erdreich statt Stützmauer, neues Gehweg-Pflaster und diverse Tiefbauarbeiten – das Bild des Schalksmühler Ortskerns verändert weiter sein Gesicht.

Das Offensichtlichste in diesen Tagen: Die Stützmauer entlang der Bahnhofstraße sowie die westliche Rampe hinauf zum Supermarkt sind verschwunden, wurden nach und nach abgetragen – um Raum zu schaffen für einen neuen Platz in der Ortsmitte samt barrierefreier Anbindung in Richtung Bahnhof. 

„Die Arbeiten laufen planmäßig und liegen im Bauzeitenplan“, machte Peer Heinzer, Sachgebietsleiter bei der Gemeindeverwaltung, auf Anfrage deutlich. Seitdem nach den Osterfeiertagen mit der Einrichtung der Baustelle begonnen wurde, ist eine Menge passiert. 

Im Zuge des Rückbaus der bestehenden Mauer sowie der Rampe musste auch der darin liegende Bestandsabwasserkanal per so genannter Wasserhaltung umgeleitet werden. 

Neue Versorgungsleitungen von Enervie

Ähnlich sieht es mit den Versorgungsleitungen des Energieversorgers Enervie aus. Auch diese müssen neu ver- beziehungsweise umgelegt werden, unter anderem weil die bestehende Trafo-Station abgebaut und an anderer Stelle neu errichtet werden muss. 

Ungewohntes Bild: Bis auf einen kleinen Rest ist die Mauer entlang der Bahnhofstraße verschwunden.

Darüber hinaus müssen auch Leitungen für die Straßenbeleuchtung an der Straße Am Bahnhof umgeleitet werden, um nach Abbau der Rampe eine entsprechende Lichtversorgung zu gewährleisten. Während all diese Arbeiten laufen, werden anderenorts die Winkel-Elemente für die vier Meter hohe Stützwand gefertigt. „Diese sind bestellt und sollen Mitte Juni geliefert werden“, erläutert Dag Mlody vom Büro Bramey.Bünermann.Ingenieure GmbH. Sobald diese stehen, folgen weitere umfangreiche Bodenbewegungen, bei denen das Erdreich auf das Niveau des künftigen Platzes abgeschachtet werde. 

Barrierefreie Anbindung an Personenunterführung

Neben der Verlegung des Abwasserkanals unterhalb des Platzes werde im nächsten Schritt zudem eine sogenannte Ortbetonwand gezogen, um den Höhenunterschied zwischen der oberen und unteren Ebene abzufangen. An ihr entlang, so erläutert Heinzer, werde die Rampe errichtet, die eine barrierefreie Anbindung an die Personenunterführung zum Bahnhof möglich macht.

Derzeit werden unter anderem Versorgungsleitungen des Energieversorgers Enervie verlegt.

Eine neue Treppenanlage sowie ein Platz auf Ebene der Bahnhofstraße werden die Arbeiten schließlich abrunden. Um das einheitliche Bild der Maßnahme – inklusive der Anbindung zum Volmepark – zu unterstreichen, wurde in den vergangenen Wochen zusätzlich das Gehwegpflaster vom Rathaus in Richtung Baustelle erneuert. „Denn im Zuge des Regionale-Projekts sind die Maßnahmen ja alle miteinander vernetzt.“

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