Wintereinbruch sorgt für Chaos auf den Straßen

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Die Mitarbeiter des Bauhofes waren wegen des Schnees seit Donnerstagmorgen im Dauereinsatz

Schalksmühle - Gut 15 Zentimeter Schnee fielen in Teilen von Schalksmühle in rund 24 Stunden von Donnerstag- bis Freitagvormittag und sorgten für Chaos auf den Straßen und einige Unfälle, die aber allesamt glimpflich verliefen.

Den Mitarbeitern des Bauhofes bescherte der erste richtige Winterbruch praktisch einen Dauereinsatz. „Am Donnerstag um vier Uhr am Morgen haben wir mit dem ersten Volleinsatz begonnen, am Freitagmittag gegen 12 Uhr können wir sagen, dass alle Straßen in Schalksmühle befahrbar sind“, sagte Peer Heinzer, bei der Gemeinde für den Winterdienst verantwortlich.

Im Einsatz waren bis zu 25 Personen – zehn Mitarbeiter des Bauhofes mit fünf Fahrzeugen und vier Fremdfirmen –, um die rund 100 Kilometer Straßennetz in der Gemeinde möglichst schnee- und eisfrei zu halten. Rund 25 Tonnen Streusalz wurden benötigt. Dabei habe sich das neu eingeführte Zwei-Schicht-System, in dem von 4 bis 20 Uhr gearbeitet wird, als praktikabel erwiesen.

Die Kinder in der Gemeinde freuten sich über die weiße Pracht.

„Ich möchte allerdings bei den Bürgern um Verständnis bitten, dass wir nicht überall gleichzeitig sein können. Bei so starken Schneefällen sind wir zunächst bemüht den Verkehr auf den Hauptstraßen, Steilstücken und gefährlichen Kreuzungen im Fluss zu halten und fahren erst danach in die Wohnstraßen“, sagt Heinzer.

Probleme habe es für die Räum- und Streufahrzeuge vor allem gegeben die Höhengebiete und entferntere Ortslagen wie Winkeln zu erreichen, weil sich teilweise Lastwagen an den Steilstücken in der Klagebach festfuhren und sich auch auf dem Autobahnzubringer lange Rückstaus bildeten. „Da war Geduld gefragt“, so Heinzer.

Witterungsbedingte Unfälle gab es am Donnerstag in der Klagebach, am Lauenscheider Weg und in der Straße Grünental sowie am Freitag in der Hälverstraße und auf dem Gewerbering. In allen Fällen blieb es bei Blechschäden, verletzt wurde niemand.

Lage auf den Straßen bleibt weiterhin angespannt

Auch in den nächsten Tagen dürfte die Lage auf den Straßen angespannt bleiben. Für Samstagvormittag rechnet Heinzer mit weiteren Schneefällen. „Sonntag soll es sehr kalt werden, so dass mit Glättebildung auf den feuchten Straßen zu rechnen ist, und Montag erwarten wir schon das nächste Tief mit Niederschlägen“, sagte Heinzer.

Für den Nachwuchs war der erste ausgiebige Schneefall in diesem Winter dagegen ein schönes Ereignis. An einigen Stellen im Gemeindegebiet wurde gerodelt oder ein Schneemann gebaut.

Winter an der Glörtalsperre

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