Professor Harald Hoeren übernimmt die Konzertleitung „Musik alter Meister

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Prof. Harald Hoeren übernimmt ab sofort die Konzertleitung des alljährlichen Musikereignisses „Musik alter Meister“.

SCHALKSMÜHLE - Am Sonntag findet das alljährliche Konzert „Musik alter Meister“ in der Kreuzkirche statt. Professor Harald Hoeren übernimmt ab sofort die Leitung des Konzerts und löst damit Professor Günther Höller ab.

In diesem Rahmen werden die beiden langjährigen Weggefährten zum letzten Mal gemeinsam musizieren. Alisa Kannapin sprach dazu im Vorfeld mit Professor Harald Hoeren.

Prof. Hoeren, Sie planten bereits das Programm für das diesjährige Konzert. Haben Sie sich etwas Besonderes zum Abschied von Günther Höller überlegt?

Harald Hoeren: Geplant ist auf jeden Fall, dass Günther Höller solo eine Sonate von Händel spielt und sich damit sozusagen vom Publikum verabschiedet. Aber tatsächlich Abschied feiern werden wir eher im Privaten im Anschluss an das Konzert.

Wie haben Sie das Programm für 2012 generell geplant? Gibt es am Sonntag etwas „Neues“ zu hören?

Hoeren: Das Programm für 2012 habe ich im Sinne von Günther Höller gestaltet und mich an „alte Meister“ aus der barocken Zeit gehalten, wie Georg Philipp Telemann oder Vivaldi. Nicht spektakuläres Neues also, sondern eher Altbewährtes.

Haben Sie denn vor, in den kommenden Jahren etwas Grundlegendes am Konzertprogramm zu ändern?

Hoeren: Es wird keinen Strategiewechsel in dem Sinne geben, da ich bei der Linie von Günther Höller bleiben möchte. Eine konkrete Idee von mir ist, dem Publikum im kommenden Jahr eine kleine Erweiterung des Repertoires zu bieten. 2013 möchte ich auf Musikstücke aus der Zeit der Wiener Klassik zurückgreifen, also Kompositionen von den großen Künstlern Beethoven, Mozart oder Haydn präsentieren.

Es ist also Zeit für eine neue Stilrichtung. Haben Sie vor, etwas an dem Aufbau des Ensembles zu verändern?

Hoeren: Ich spiele seit 20 Jahren in einem Klavier-Trio, das sich aus den Instrumenten Klavier, Geige und Violoncello zusammen setzt. Unter dem Namen „Trio 1790“ haben wir bereits zahlreiche CD-Aufnahmen, unter anderem eben auch mit Stücken aus der Wiener Klassik eingespielt. In dieser Formation würde ich gerne auch in Schalksmühle spielen. Es wird aber wahrscheinlich auch wieder ein Sänger mit dabei sein, da in der Zeit der Wiener Klassik auch viele Stücke für den Operngesang entstanden sind. Aber wir wollen uns nicht völlig dieser Epoche verschreiben, sondern dem Publikum ein breites Spektrum an Musikkompositionen bieten.

Das Konzert findet am Sonntag um 17 Uhr statt. Restkarten sind bis heute 12 Uhr im Bürgerbüro und am Sonntag an der Tageskasse erhältlich. Die Karten kosten 14 Euro, ermäßigt 10,50 beziehungsweise 7 Euro.

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