Gute und schlechte Nachrichten

Ortskern: Probleme mit Breitband, Erfolge mit Umgestaltung

Breitbandausbau, Glasfaser
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Der Breitbandausbau in Schalksmühle läuft im Ortskern nicht ganz ohne Probleme.

Es gibt gute und schlechte Nachrichten zu den beiden großen Baumaßnahmen innerhalb Schalksmühles. Dabei geht es um die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds und um den Breitbandausbau.

Schalksmühle – Gute und schlechte Nachrichten brachte Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, zum Bau- und Planungsausschuss mit.

Positives konnte er von der Umgestaltung des Bahnhofumfelds berichten, wo sich die Bauarbeiten dem Ende nähern. Als Abnahmetermin sei der 21. Dezember vorgesehen. Damit sei der Zeitplan fast eingehalten worden. Zeitverzögernd hätten sich die Umplanung der Trafostation und der Fund alten Mauerwerks ausgewirkt.

Lobend hob Emmerichs die Bauausführung hervor. Derzeit werde noch an der Bahnüberdachung gearbeitet. Danach sei die Sanierung der Personenunterführung an der Reihe. Im kommenden Jahr stehe überdies die Installation eines Aufzugs an.

Schwieriger gestalte sich der angelaufene Breitbandausbau. Zwar sei die Zusammenarbeit mit der Telekom gut, allerdings gebe es mit einer der von der Telekom mit der Durchführung betrauten Firmen und deren Subunternehmen Probleme.

Als zufriedenstellend bezeichnete der Fachbereichsleiter der Bauverwaltung dabei die Zusammenarbeit mit der Firma Salko Bau und deren Subunternehmen, das die Arbeiten in Hülscheid und Heedfeld durchführt. Erhebliche Probleme gebe es indes mit der Firma Constructel und dem von der Firma beauftragten Subunternehmen, das im Ortskern tätig ist.

Um die erforderlichen Nachkontrollen zu machen, sei ein erheblicher Zeitaufwand nötig. Daher sei die Telekom angeschrieben worden, dass die Zusammenarbeit so nicht möglich sei. „Wir hoffen, dass das seine Wirkung zeigt“, sagt Emmerichs.

An manchen Stellen ruhen die Arbeiten

Die Firma müsse die Mängel beseitigen. Daher würden die Arbeiten an der ein oder anderen Stelle ruhen. Von „teilweise Pfusch“ war im Verlauf der Sitzung die Rede. Mängel andernorts – unter anderem im Gewerbegebiet, Harrenscheid und im Höhengebiet – sprachen insbesondere Dietmar Dassler (FDP) und Lutz Schäfer (SPD) an. Tenor: „Wir lassen uns die Straße nicht durch solche Maßnahmen kaputtmachen.“ Lobende Worte fand Schäfer für Bauhofleiter Christian Knaup, der die Maßnahme kontrolliert. „Man ist hinterher“, lobte der Ratsherr.

Auf den im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofumfelds neu entstandenen Platz und angedachte Pavillons zielte eine weitere Frage Schäfers. „Die Pavillons haben nicht nur Begeisterung ausgelöst“, antwortete Jörg Schönenberg. Der Platz müsse erst fertig sein, bevor man sich darüber Gedanken mache, wie er gestaltet werden könne. Hinzuziehen würde er dann auch gerne den Kulturbereich.

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