Es piepst und knistert

Primusschule: Schüler stellen Projekt-Arbeiten vor

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Der Umgang mit Elektrizität ist für Emily (rechts) und Cecilia kein Problem. Während der Projektarbeit an der Primusschule zum Thema „Magnetismus, Strom und Wärmelehre auf der Spur“ haben die beiden Freundinnen eine Miniatur-Villa mit Strom ausgestattet.

Schalksmühle - Die Primusschule stand am Montagnachmittag mächtig unter Strom. Zum Glück nur im Rahmen einer Projektarbeit, mit dem sich zahlreiche Schüler seit den Herbstferien beschäftigt haben.

Unter dem Titel „Magnetismus, Strom und Wärmelehre auf der Spur“ sind die Mitglieder von sechs Lehrgruppen (á 27 Kinder) aus den Altersstufen 4, 5 und 6 „tief in die Thematik eingetaucht“, erklärt die Vorsitzende der Fachkonferenz „Projektarbeit“ Simone Bergmann-Simons. 

Eigene Schwerpunkte

„Wir haben den Schülern das normale Physikwissen der fünften und sechsten Klasse vermittelt. In den ersten drei Wochen gab es den Grundstock, anschließend konnten sich die Kinder eigene Schwerpunkte suchen.“ 

So fanden sich am Tag der Projekt-Präsentation in zahlreichen Klassenräumen die unterschiedlichsten Ausstellungstücke und Versuchsaufbauten; von einem Magnetrennen über den heißen Draht bis hin zur beleuchtenden Krippe und Box war alles vertreten. 

Schwierig war der Umgang mit der Elektrizität nicht, wie die elf und zwölf Jahre alten Mädchen Emily und Cecilia betonen. Die beiden Freundinnen haben eine Miniatur-Villa mit Strom ausgestattet. „Das Schwerste waren die Fußböden. Die haben anfangs nicht gehalten“, erklärt Emily, die ihr Fachwissen zu dem Thema aus zahlreichen Arbeitsblättern erhalten hat. 

Großes Brettspiel

Bei einem großen Strom-Gesellschaftsspiel testeten die beiden Neunjährigen Florian und Moritz das Wissen der Besucher. Das von ihnen konzipierte Brettspiel ist eine Kombination aus „Mensch ärgere dich nicht“, „Trivial Pursuit“ und anderen bekannten Spielen. 

Die Vorsitzende der Fachkonferenz „Projektarbeit“ Simone Bergmann-Simons präsentiert ein Windrad.

Neben zahlreichen Eltern, Großeltern und Freunden besichtigte auch die Politik der Gemeinde die Präsentationen. „Ich habe eine Einladung bekommen. Bei so etwas komme ich natürlich vorbei“, sagte Bürgermeister Schönenberg, der von einem Klassenraum zum anderen eilte. Auch zahlreiche andere Vertreter des Rates waren da, so auch der stellvertretende Bürgermeister Harald Haböck (UWG) und Jörg Weber (CDU). 

Das Projekt ist nicht das erste, das in der Primusschule auf dem Stundenplan stand. Vor dem Strom-Thema waren es die Römer und danach werden sich die Kinder mit „Kunst trifft Universum“ beschäftigen und das Planetarium in Bochum besuchen. „Das geschieht alles fachübergreifend. Auch als Lehrerin lernt man nicht aus“, sagt Bergmann-Simons und lacht.

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