Primusschule schließt Projekt "Verantwortung" ab

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Zahlreiche Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der jeweiligen Einrichtungen informierten sich über die Erfahrungen, die die Schüler gemacht haben.

Schalksmühle - Verantwortung übernehmen, menschliche und soziale Weiterentwicklung sowie ein Start in die Berufsorientierung – dies waren die ursprünglichen Ziele des Schulprojekts „Verantwortung“ der Primusschule, das Ende Oktober 2016 startete. Jetzt, nach Abschluss des Projekts, stellten die Schüler der Stufe III ihre Erfahrungen vor.

Beim Tierschutz, in Kindergärten, bei der Flüchtlingshilfe oder im Altenheim: Unter den vielen sozialen Einrichtungen und Organisationen hatten die Schüler freie Wahl. Für eineinhalb Stunden pro Woche sollten sie sich sozial engagieren – ob das nun Katzen kuscheln, Senioren betreuen oder mit Flüchtlingen Sport treiben hieß, blieb ganz den Schülern überlassen.

„Ich hatte mich für die Begegnungsstätte in Schalksmühle entschieden. Das hat mich einfach interessiert und das Thema war gerade aktuell“, sagt Joke (13). Sie hat dort unter anderem mit den Kindern gespielt. „Ich habe auch mit ihnen über die Fluchtrouten gesprochen, die sie gegangen sind. Was die kleinen Kinder teilweise schon alles erlebt haben, ist schon krass.“

Chantal (13) und Joline (13) haben in Kindergärten ausgeholfen. „Mir hat es Spaß gemacht. Ich wollte da unter anderem auch hin, weil mich der Beruf der Erzieherin interessiert“, sagt Joline. Beide haben hauptsächlich mit den Kindern gespielt. „Ich war zuerst sehr aufgeregt, aber dann hat es Spaß gemacht“, erinnert sich Chantal.

Lilla (13) und Luca (13) hatten sich für den Tierschutz entschieden. Im Tierheim Halver haben sie sich um die Katzen und Kaninchen gekümmert, sie gefüttert, sauber gemacht und selbstverständlich auch gekuschelt. „Ich finde, dass Tiere mehr Schutz und Pflege verdient haben“, betont Lilla. Justus (14) hat sich auch um Tiere gekümmert – allerdings um die großen. In einem Milchviehbetrieb half er beim melken, füttern, Gülle ausfahren und pflügen. „Das war zwar anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht.“

Carina Gerlach von einer Senioren-WG war zufrieden mit der Aktion: „Die Schülerin, die bei uns war, war super. Sie war sehr zuverlässig.“

Im kommenden Jahr soll das Projekt erneut stattfinden.

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