Werbung für eine Sprache

FranceMobil begeistert Primusschüler für Französisch

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Bei einem der Spiele wurden verschiedene französische Lieder gehört, in denen beispielsweise das Wort „Elefant“ oder „Kaffee“ vorkam. Wer das Wort zuordnen konnte, erhielt einen Punkt.

Schalksmühle - Lustig ging es am Montag in der Primusschule für die Schüler des sechsten Jahrgangs zu, denn das FranceMobil des Institut français Düsseldorf war zu Besuch. Mit einem spielerischen Programm brachte der Franzose Ulysse Labate den Schülern die französische Sprache näher.

„Wir versuchen an unserer Schule etwas Werbung für das Fach Französisch zu machen, da es unter den Schülern oft als sehr schwierig, trocken und langweilig gilt“, erklärt Mariola Pirek, Leiterin der Lerngruppe London.

Wichtig sei es besonders für die sechsten Klassen, sich mit dem Fach auseinanderzusetzen, da sich diese Schüler zum Halbjahr für ein Wahlpflichtfach entscheiden müssen. „Sie haben dann die Wahl zwischen Französisch, Latein, Naturwissenschaften und Arbeitslehre“, sagt Pirek.

Um das Fach besser kennenzulernen, bietet die Primusschule bereits jetzt einen Schnupperkurs an. „Für sechs Wochen können die Schüler jeweils vier Unterrichtsstunden pro Woche in die Fächer Französisch, Naturwissenschaften und Arbeitslehre reinschauen. Ein Latein-Schnupperkurs wird nebenbei angeboten, da sich das Fach an unserer Schule noch im Aufbau befindet“, erläutert Pirek.

Spielerischer "Unterricht"

Während des spielerischen „Unterrichts“ am Montag sprach Labate fast kein einziges Mal Deutsch. Lediglich am Ende der Stunde beantwortete er einige Fragen auf Deutsch. Den Schülern machte er damit deutlich, dass man eine fremde Sprache auch verstehen kann, ohne alle Vokabeln zu kennen. Als es bei einem Spiel darum ging, französische Wörter aus Musikstücken herauszuhören, merkten sie, dass sich viele französische Wörter den deutschen ähneln.

Die Schüler hatten, bis auf den derzeit laufenden Schnupperkurs, noch keinen Französischunterricht und konnten sich doch größtenteils mit Labate verständigen. Wo die Kommunikation nicht gelang, beispielsweise bei dem Erklärungsversuch, das einige Karibikinseln zu Frankreich gehören, wurde viel gelacht.

Im Rahmen von „FranceMobil“ bereisen jedes Jahr zwölf junge Franzosen verschiedene deutsche Städte und werben für ihre Sprache. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Robert-Bosch-Stiftung. Renault stellt außerdem die Fahrzeuge zur Verfügung.

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