Schalksmühler Schüler räumen fleißig auf

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Schüler der Lernstufe drei der Primusschule haben sich an der Aktion „Saubere Gemeinde“ beteiligt und zahlreiche Säcke voll Müll mit auf das Schulgelände gebracht.

Schalksmühle - Was andere achtlos ins Gebüsch oder auf den Gehweg werfen, räumten am Freitag Schüler der beiden Schalksmühler Schulen weg. Rund 240 Kinder und Jugendliche gingen bewaffnet mit Greifzangen, blauen Säcken und Eimern im Rahmen der Aktion „Saubere Gemeinde“ auf Mülljagd.

Um kurz nach acht Uhr starteten die Schüler ihren Rundgang. Rund 130 Kinder der Grundschule strömten aus. Die erste Klasse sorgte rund um die Schule für Ordnung, die zweiten Klassen an der Westhöhe und die dritten und vierten Jahrgänge waren in Richtung Aldi-Markt unterwegs. 

Lenard, Viktoria und Natalie zeigen, was ihre Mitschüler bei ihrem Rundgang rund um die Grundschule Spormecke gefunden haben.

Traditionell nahm die Grundschule wieder mit allen Schülern an der Aktion Teil. „Zimmer aufräumen finden wir nicht so toll. Aber auf der Straße ist das okay“, waren sich die Primarschüler Irfan und Leon einig. „Sie finden es echt spannend, mit den Greifern unterwegs zu sein“, berichtet Lehrerin Geraldine Wollweber. Auf den ersten Blick finde man nicht so viel, aber wenn man genauer hinschaut, dann schon, weiß die Pädagogin. 

Als Dankeschön für ihr Engagement gab es für alle Schüler nach getaner Arbeit Bratwurst und Getränke auf dem Schulhof. „Die Lebensmittel hat die Gemeinde gespendet. Dafür ein großes Dankeschön“, sagt Schulleiter Ralf Gensmann. Auch für seine Schüler fand er lobende Worte: „Alle waren sehr aktiv dabei. Naturpflege ist natürlich auch ein wichtiges Erziehungsziel.“ 

Auch die Jüngsten der Grundschule Spormecke waren fleißig

Auch die Lernstufe drei der Primusschule war gestern in Sachen Unrat unterwegs. Sie waren im Winkel, Mollsiepen, Mathagen, am Sportplatz und auf den Spielplätzen unterwegs, um Müll einzusammeln. „Mit Tüten und Handschuhen gewappnet ging es für uns früh los“, sagt Lerngruppenleiterin Nadine Krägeloh. Zuhause räumen Ahlija, Larissa und Joline nicht gerne auf. Aber draußen, an der frischen Luft, mache das schon Spaß. „Es ist schon ein schönes Gefühl, wenn man geholfen hat, die Gemeinde sauberer zu machen“, sind sich die drei Mädchen einig.

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