Faires Miteinander ist lernbar

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Bei der umgekehrten Reise nach Jerusalem mussten die Teilnehmer im Jugendzentrum Teamgeist beweisen.

Schalksmühle - Wie verhalte ich mich fair meinen Klassenkameraden gegenüber? Was ist Mobbing? Ab wann wird eine Rauferei strafbar? Diesen und anderen Fragen gingen Schüler der Primusschule im Jugendzentrum Wansbeckplatz nach.

Im Rahmen eines Präventionsprojektes zum Thema „Soziales Lernen“ fanden sich den ganzen September über sechs Lerngruppen in der Einrichtung ein. „Wir hatten pro Gruppe 25 Jugendliche da. Das haben wir nun zum zweiten Mal laufen lassen“, erklärt Kerstin Busse, Verantwortliche im Jugendzentrum. 

Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren zur Bildung einer Klassengemeinschaft zu führen. „Gerade, wenn Schüler beim Schulstart neu zusammenkommen, kann das soziale Miteinander von Anfang an gefördert werden.“ Die Teilnehmer sollen vor allem in die Lage versetzt werden, nicht Opfer oder Täter von Mobbing zu werden. 

Stärken und Schwächen kennenlernen

Die Jugendlichen haben in den zwei Tagen, in denen die Projektarbeit im Jugendzentrum stattfindet, die Chance, die Stärken und Schwächen der anderen kennenzulernen. Dazu gebe es unterschiedliche Bausteine, sagt Kerstin Busse. „Dazu gehört auch ein strafrechtlicher Teil. Oft wissen die Schüler überhaupt nicht, wann sie eine Straftat beim Raufen begehen.“ Die Teilnehmer sollen dafür sensibilisiert werden. Das Ziel sei es, dass die Lerngruppen zusammenwachsen. 

Die Teambildung wird in Form von Spielen erarbeitet. So standen unterschiedliche Aktivitäten auf dem Plan. Es wurde etwa Seilchen gesprungen oder eine umgekehrte Reise nach Jerusalem gemacht. Immer wieder waren die Kinder dazu aufgefordert, gemeinsame Lösungen für die gestellten Aufgaben zu finden.

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