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Besondere Herausforderungen für Primusschüler im MK

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Von: Monika Salzmann

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Mithilfe von Präsentationen und Fotos gewährten die Primusschüler Eltern und Mitschülern Einblicke in ihre Herausforderungen.
Mithilfe von Präsentationen und Fotos gewährten die Primusschüler Einblicke in ihre Herausforderungen. © Salzmann, Jakob

Sie haben sich ihrer Herausforderung gestellt, Hürden gemeistert und jede Menge Erfahrungen gesammelt: Nun ließen die Neuntklässler der Primusschüler ihre Eltern und Mitschüler an den Ergebnissen dieses besonderen Projekts teilhaben.

Schalksmühle - In Form von persönlichen Gesprächen, Powerpoint-Präsentationen, kleinen Filmen und Plakaten ließen Neuntklässler der Primusschule Eltern und Mitschüler in dieser Woche an ihren bestandenen Herausforderungen teilhaben.

Mit der Präsentation ihrer Neuner verband die Schule einen Informationsabend für Eltern und Schüler der achten Klassen, auf die im kommenden Schuljahr das Projekt Herausforderung zukommt. Sowohl für die Neuntklässler als auch für die Achtklässler war die Teilnahme an dem Präsentations- und Infoabend, zu dem Schulleiterin Astrid Bangert als Teil des Herausforderungs-Teams willkommen hieß, eine Pflichtveranstaltung.

In den Klassenräumen und auf Fluren kamen die Schüler mit Eltern und Mitschülern über ihre Herausforderungsprojekte, Erfahrungen, Erkenntnisse, gemeisterte Hürden und Bewährungsproben ins Gespräch.

Zu Beginn des Schuljahres waren sie drei Wochen in unterschiedlichsten Bereichen unterwegs, um außerhalb der Schule Erfahrungen zu sammeln und Grenzen auszuloten. Wie sich zeigte, war das Hineinschnuppern in Arbeitsabläufe auf einem Bauern-, Ferien- oder Reiterhof dabei äußerst beliebt. Andere sammelten in der Tagespflege, in der Versicherungsbranche, in einer Spedition mit eigener Kfz-Werkstatt, einem Getränkemarkt und vielen anderen Bereichen wertvolle Erfahrungen.

Von Stallarbeiten bis Essensausgabe

Von Stallarbeiten und dem Bau von Zäunen für die Tiere bis zur Essensausgabe und Mithilfe bei der Zubereitung von Speisen, Leergutannahme und Auffüllen von Getränkekisten und vielem mehr reichte die Spanne an Tätigkeiten, die die Schüler bei ihren selbst gewählten, selbst geplanten und selbstständig durchgeführten Projekten bewältigten.

Immer wieder war zu hören, dass die drei herausfordernden Wochen viel gebracht hätten. Von Respekt vor der Arbeitsleistung Berufstätiger („Ich habe gelernt, wie schwer der Job ist“), lustigen Momenten während des Projekts, wenn beispielsweise beim Abholen von Ponys von der Koppel Esel ausbüxten, aber auch der Erkenntnis, nach der zehnten Klasse doch lieber weiter zur Schule gehen zu wollen, war zu hören. Zu allen Fragen rund um ihr Projekt standen die Neuntklässler Rede und Antwort.

Das Team und die Rahmenbedingungen des Projekts stellte Desiree Huwald, didaktische Leiterin der Primusschule, anschließend Eltern und Schülern der achten Klassen vor. Mit den drei Lehrer-Coaches Daniel Wenke, Marina Deyanova und Yannick Wytelus, die die Jugendlichen durch das Projekt begleiten und ihnen bei der bereits in diesem Schuljahr beginnenden Planung ihrer Herausforderung zur Seite stehen, machte sie bekannt.

„Herausforderungen bringen weiter“

„Herausforderungen bringen weiter“, betonte sie. Es gehe darum, eine Vision zu entwickeln und zu verfolgen, ein Ziel zu setzen und die persönliche Herausforderung erfolgreich in die Tat umzusetzen. Seien die Jugendlichen in der Gruppe – mindestens zu viert – auf Tour, sei eine Begleitperson erforderlich. Bei lokalen Projekten seien maximal zwei Schüler erlaubt.

Start des Projekts für alle soll am 9. August 2023 sein. Wunsch der Schule ist es, dann alle Herausforderer für zweieinhalb Wochen auf dem Schnurrenplatz gebührend zu verabschieden.

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