Das Primus-Wahrzeichen ist fast fertig

Der Primus-Turm – das Wahrzeichen der Schule – von außen. In der oberen Etage wird der Kunstraum eingerichtet. Die unteren Etagen werden künftig Selbstlernzentren. Während der Baumaßnahmen findet aber der Werkraum noch Platz im mittleren Stock. - Luftaufnahme: Clever

Schalksmühle - Während das eine Gebäude bereits einen fast fertigen Eindruck macht, wird am anderen kräftig abgerissen. Zu Beginn der Sommerferien begannen die Baumaßnahmen im zweiten Bauabschnitt der neuen Primusschule. Derzeit sind die Mitarbeiter mit dem Abriss beschäftigt.

„Das Gebäude wird in den Rohzustand zurückversetzt“, sagt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. Der größere Gebäudeteil der Verbundschule Löh ist von außen mit Gerüsten versehen, mehrere Bauarbeiter montieren die alten Fassadenplatten von außen ab. Auch im Inneren des Gebäudes stehen momentan Abbrucharbeiten an erster Stelle.

„Jedes Rohr, jedes Fenster wird ersetzt. Auch die Dämmung wird komplett neu gemacht“, sagt Ralf Bechtel. „Das gilt auch für das Dach, das neu gedämmt wird, und außerdem werden alle Leckstellen entfernt“, ergänzt Silvia Nikulski, die zuständige Architektin des Büros „fun“. Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Abbrucharbeiten abgeschlossen sein.

Im Inneren des ehemaligen Grundschulgebäudes sieht es währenddessen in vielen Bereichen schon fast fertig aus. Bunte Streifen schmücken die Wände der Flure, farbige Türen weisen auf die jeweilige Etage des Gebäudes hin. Die oberste Etage erstrahlt in leuchtendem Gelb, der mittlere und untere Stock in Pink und Grün. „Das sind alles Farben der Primus-Hand, die sich auch in den Fensterrahmen des Turmes wiederspiegeln“, sagt Nikulski. Der Turm, das Wahrzeichen zwischen den Gebäuden, ist von außen fast fertig – am Dach fehlt noch die Metallkante.

Im Inneren folgt noch der passende Anstrich: Im Treppenhaus des Turms finden sich die Primus-Farben in bunten, vertikalen Streifen wieder. Auch die Türen bilden farbige Hingucker in den Räumen, die ansonsten eher zurückhaltend mit dunklen Decken und Böden gestaltet sind. Optische Highlights sind die weißen Rundelemente an den Decken, die auch für die richtige Akustik sowie eine direkte und indirekte Beleuchtung sorgen.

Erster Bauabschnitt der Primusschule vor Fertigstellung

Im unteren und mittleren Geschoss sollen zu einem späteren Zeitpunkt Selbstlernzentren entstehen. Während der Umbaumaßnahmen findet dort der Werkraum seinen Platz. In der obersten Etage können sich die Primusschüler künftig im Kunstraum kreativ austoben.

Anfang August sollen im Bauabschnitt 1 alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann erfolgt die Grundreinigung und die Lehrer können ihre neuen Klassenzimmer einrichten. Der Umbau der ehemaligen Grundschule und der Bau des Turms kosten insgesamt rund 2,4 Millionen Euro. Möbel und die Einrichtung der neuen Lehrküche sind darin nicht enthalten.

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