Primus-Konzept im Ganztag greift

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Das Ganztags-Angebot der Primusschule wird stark nachgefragt. Zum neuen Schuljahr soll deshalb eine vierte Lerngruppe eingerichtet werden.

Schalksmühle - „Das Konzept der Primusschule wird nach wie vor gut angenommen.“ Das berichtete Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste der Gemeindeverwaltung, am Dienstagnachmittag den Mitgliedern des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule.

Besonders erfreulich sei die Entwicklung im Offenen Ganztag der Stufe I. Für das kommende Schuljahr 2017/18 liegen so viele Anmeldungen zum Ganztag vor, dass die Schulleitung voraussichtlich eine vierte Lerngruppe einrichten wird. „Dann werden fast 50 Prozent der Primarstufenkinder den Offenen Ganztag besuchen. Das ist eine grandiose Quote“, sagte Wolf am Dienstag. Dem Konzept der Primusschule entsprechend, sei es aber auch zukünftig das Ziel, diesen Prozentsatz weiter ansteigen zu lassen.

Mit Beginn des nächsten Schuljahres wird die Primusschule in Schalksmühle erstmals in den Jahrgängen eins bis acht durchgängig belegt sein. „Im Februar fand also zum letzten Mal ein reguläres Anmeldeverfahren für den Jahrgang fünf statt“, sagte Wolf. Räumlich müssen die rund 480 Primusschüler auch ab Sommer noch einmal eng zusammenrücken, denn der Neubau des Hauses drei wird bekanntlich planmäßig erst Ende 2017 fertiggestellt. Für die Übergangsphase greift ein letztes „Interims-Raumkonzept“.

Bereits nach den Osterferien sollen im Haus zwei die lang ersehnten Fachräume für Chemie und Physik in Betrieb genommen werden können. Während das renovierte Gebäude ansonsten schon seit Sommer 2016 mit Beginn des Schuljahres genutzt wird, verzögerte sich die Fertigstellung der Fachräume erheblich, weil die beauftragte Fachfirma in Leistungsverzug geraten ist.

Anja Krause, stellvertretende Leiterin der Schule, berichtete über ein Treffen der Verantwortlichen aller Primusschulen in Nordrhein-Westfalen und die gute Entwicklung dieser noch recht neuen Schulform in Schalksmühle. „Hier ist die Zusammenarbeit mit dem Schulträger wirklich vorbildlich. Dass das längst nicht in allen Kommunen, die ebenfalls über eine Primusschule verfügen, der Fall ist, haben wir in der vergangenen Woche gehört“, sagte Krause.

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