Präsent belohnt für viele freiwillige Arbeitsstunden

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Ellen Nüsken, Vorsitzende der Frauenhilfe, bedankte sich bei Edith Adam, Hannelore Schmermbeck, Christel Hahn, Margret Petzel (v. l. n. r.) und Gerda Kämper (vorne rechts) für ihr überdurchschnittliches Engagement im Verein. –

SCHALKSMÜHLE – Vereine in ländlichen Gemeinden leben von der Treue ihrer Mitglieder. Das zeigte sich einmal mehr am Mittwochnachmittag, als die evangelische Frauenhilfe Hülscheid-Heedfeld zu ihrer Jahreshauptversammlung ins Gemeindehaus Heedfeld eingeladen hatte: Rund 60 Teilnehmerinnen waren gekommen, um nach längerer Pause endlich einmal wieder beisammen zu sitzen.

Neben dieser großen Anzahl an Besucherinnen konnte die Vorsitzende Ellen Nüsken auch eine der beiden Jubilarinnen begrüßen: Ruth Stuka bekam für ihre 25-jährige Mitgliedschaft eine silberne Anstecknadel und einen Blumenstrauß überreicht. Vera Fünfstück, die vor Kurzem nach Frankfurt verzogen ist, dürfte ihren Blumengruß gestern oder heute per Kurier erhalten haben. Auch sie hält dem Verein seit einem Vierteljahrhundert die Treue und bekam ebenfalls eine Anstecknadel zugeschickt.

Für ihr überdurchschnittliches Engagement dankte Nüsken Hannelore Schmermbeck, Christel Hahn, Gerda Kämper, Edith Adam und Margret Petzel. Alle fünf Frauen bekamen ein kleines Präsent als Anerkennung überreicht.

Beim Jahresbericht, den Margret Petzel vortrug, stachen drei Veranstaltungen des Vereins besonders heraus: Im Mai war Gudrun Siol zu Besuch gekommen und sprach über die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. So habe die Frauenhilfe von der Wichtigkeit dieses Vereins überhaupt erst erfahren und dessen Arbeit schätzen gelernt. Ein besonderer Tag war für die Frauen auch der Tagesausflug im Juni: Von Bad Ems aus waren sie bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schiff „Lahnstolz“ eben diesen Fluss bis Obernhof hinunter gereist. „Dabei haben wir auch drei Schleusen passiert“, erinnerte Petzel an spannende Situationen. „Nachdenklich gemacht“ und „tief beeindruckt“ habe die Frauen der Vortrag von Hans-Peter Osterkamp, der im Oktober von seiner Arbeit im Amalie-Sieveking-Haus berichtet hatte.

Vorstandswahlen hat es bei der Frauenhilfe am Mittwoch nicht gegeben, allerdings löste Renate Obermann die zweite Kassenprüferin Hannelore Schmermbeck in ihrem Amt ab, nachdem der Vorstand ohne Beanstandungen bei der Kassenführung einstimmig entlastet worden war. – isas

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