Schützen halten auch für 2018 am Programm fest

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Uwe Kersenbrock, Mitglied des Schützenfest-Organisationsteams, (rechts) zieht ein positives Fazit. Thomas Altmann (links) war für das Programm der Abschlussveranstaltung am Montagabend verantwortlich.

Heedfeld - Mitorganisator Uwe Kersenbrock zieht ein positives Fazit des langen Schützenfest-Wochenendes in Heedfeld.

Auch als das lange Festwochenende 2017 der Hülscheider Schützen bereits vorbei war, packten noch einmal viele Vereinsmitglieder mit an, als es am Dienstagmorgen darum ging das Schützenzelt auszuräumen und auf dem Festplatz in Heedfeld wieder für Ordnung zu sorgen. „Unser großer Dank gilt deshalb allen Helfern, Gönnern und Unterstützern, die diese vier Festtage einmal mehr ermöglicht haben“, sagte Uwe Kersenbrock, Mitglied des Schützenfest-Organisationsteams der Hülscheider, im Gespräch mit unserer Zeitung. 

Schon bevor sich die Verantwortlichen, neben Kersenbrock auch Thomas Altmann und Michael Pache, am gestrigen Abend mit den Vereinsmitgliedern zur Manöverkritik trafen, konnte Kersenbrock ein überaus zufriedenes Fazit ziehen: „Wir hatten ein sehr fröhliches, aber auch friedliches Fest. Das ist uns eigentlich das Wichtigste.“

Vier-Tages-Programm bleibt bestehen

Bei der Sitzung am Dienstagabend ging es deshalb auch lediglich um Details, an denen für die kommenden Schützenfeste weiter gefeilt werden soll. Im Kern werde sich an dem Vier-Tages-Programm, das mittlerweile im dritten Jahr Bestand hat, nichts ändern. „Wir werden auch 2018 die ,[Q]-Stall-Party’ als Auftakt am Freitag und den Dorfabend als Abschluss am Montag haben“, so Kersenbrock. 

Besonders bei der „[Q]-Stall-Party“ sei wieder eine wahnsinnige Stimmung im Zelt gewesen. Dieses fasst 1200 Besucher. Die Kapazitätsgrenze erreichten die Hülscheider Schützen trotz sehr schlechten Wetters bei der dritten Auflage der Party am vergangenen Freitag erstmals fast. Deshalb werde laut Kersenbrock ernsthaft überlegt, wie schon bei der Premierenveranstaltung 2015, nächstes Jahr wieder einen Kartenvorverkauf durchzuführen. 

Sehr erfreut zeigte sich der Mitorganisator des Schützenfestes über den gelungenen Festumzug am Sonntag, bei dem nach zwei verregneten Auftakttagen endlich auch das Wetter mitspielte. „Es haben viele Heedfelder an der Strecke gestanden. Und es waren auch mehr Häuser und Gärten geschmückt als in den Vorjahren.

Zusammenarbeit mit Caterer verbessert

Im Vorfeld die Aktion ,Heedfeld schmückt sich’ zu machen, hat sich voll bewährt“, bedankte sich Kersenbrock bei allen Heedfelder Bürgern für ihre Unterstützung. Deutlich verbessert habe sich 2017 in Zusammenarbeit mit dem heimischen Caterer Geier das Verpflegungsangebot, nachdem im Vorjahr viele Festbesucher Kritik an dem vorherigen Anbieter geäußert hatten. „Jetzt war die Resonanz positiv“, sagte Kersenbrock. 

Als „sehr ärgerlich“ bezeichnete er dagegen die kurzfristige Absage einer Schaustellerfamilie, die unter anderem mit dem Fahrgeschäft „Twister“ zum Schützenplatz kommen wollte. So waren die Hülscheider Schützen gezwungen zu improvisieren und stellten zumindest noch ein reduziertes Kirmesangebot auf die Beine. Das Festzelt übrigens wird erst am Donnerstag abgebaut und erinnert damit noch kurze Zeit an die vier HSV-„Feiertage“. 

Anschließend haben auch Kersenbrock und seine Organisationsmitstreiter die Gelegenheit, mal ein wenig durchzuschnaufen. Mehr als sechs Wochen Pause gönnt sich das Trio jedoch nicht. „Wir haben tatsächlich das Motto: ,Nach dem Fest ist vor dem Fest.‘ Noch im September beginnen die Planungen für 2018.“ Dann herrscht in Heedfeld vom 10. bis 13. August grün-weißer Ausnahmezustand.

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