Iris Kamp vermittelt "Positives Denken" beim Gesprächsabend

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Iris Kamp legte den Teilnehmern positives Denken und Achtsamkeit für sich selbst ans Herz.

Schalksmühle - "Das, was mich an anderen stört, ist auch ein Stück von mir." An "Erkenntnisse des Lebens" führte die Heilpraktikerin Iris Kamp, die in Hagen eine Praxis für geistiges Heilen, Psychotherapie und Bioresonanz-Quantenheilung betreibt, ihre Zuhörer am Donnerstagabend in der Kulturlounge "artiS" heran.

Zum Auftakt einer dreiteiligen Reihe kamen die Besucher über „Den Weg ins Bewusstsein“ miteinander ins Gespräch. Ziel und Anliegen der gut besuchten Veranstaltung war es, so die Heilpraktikerin, „Menschen mit sich selbst zu konfrontieren und miteinander ins Gespräch zu bringen.“ Kerzen und tibetanische Musik sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre in der Kulturlounge, in der es diesmal nicht um Kunst, sondern um Spiritualität ging. Persönlich mit „du“ statt förmlich mit „Sie“ sprachen sich die Teilnehmer an.

Gewappnet sein gegen die Angst

„Es geht um die Angst und es geht um die Liebe“, umriss Iris Kamp die beiden zentralen Themen des Abends. „Je mehr Angst aufgebaut wird, desto weniger findet die Liebe Raum.“ Wenn sie von Liebe spreche, spreche sie von Gott, erklärte die Heilpraktikerin. „Mir ist es ein Anliegen, dass der Mensch in Eigenliebe zu sich selbst kommt, damit er gewappnet ist gegen die Angst, die auf unserer Welt verbreitet ist.“ Von der Angst, die durch Medienberichte über Kriege, Terror und Krankheiten entsteht, und den verschiedenen Erscheinungsformen von Angst – angefangen von Unsicherheit bis zu Eifersucht und erstarrtem Handeln – war die Rede.

Auch auf die Macht der Gedanken ging sie ein. „In dem Moment, wo ich etwas denke, ist es da. Wenn ich mir sage: ‚Ich bin erfolgreich’, bin ich es auch.“ Mit dem Ego und Spiegel-Gesetzen als Werkzeug zur Bewusstseins-Entwicklung beschäftigte sich die Runde. „Viele Menschen leben nicht im Bewusstsein“, erklärte Iris Kamp. Zentrale Frage sei: „Wie wird mir bewusst, dass ich im Unbewussten bin?“ Das Gesetz der Spiegelung, wonach alles, was im Leben auftaucht, ein Spiegel des Inneren ist, könne zu einem selbst führen.

Kleine Geschichten wie die vom „Tempel mit den tausend Spiegeln“ und völlig gegensätzlichen Erfahrungen zweier Hunde, die darin sich selbst begegnen, untermauerten ihre Ausführungen. Positives Denken und Achtsamkeit für sich selbst legte die Heilpraktikerin jedem Einzelnen ans Herz. Rege beteiligten sich die Teilnehmer am Gespräch.

Zu den Büchern, die Iris Kamp empfahl, gehörten Neale DonaldWalschs „Gespräche mit Gott.“ Am 13. August und 10. September findet die Reihe ihre Fortsetzung. Beginn beider Veranstaltungen ist um 20 Uhr. Wer den ersten Abend verpasst hat, kann noch problemlos einsteigen. Kamp: „Es ist nicht erforderlich, beim ersten Mal dabei gewesen zu sein.“

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