Positive Manöverkritik am Winterfest

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Auch wenn das schlechte Wetter dafür sorgte, dass in diesem Jahr weniger Besucher am Winterfest teilnahmen, zogen die Organisatoren ein positives Fazit. Im kommenden Jahr soll die dritte Auflage des Festes stattfinden.

Schalksmühle - Nach dem Fest ist vor dem Fest: Am Samstag, 30. Januar 2016, soll das nächste Schalksmühler Winterfest steigen. Sehr viel Positives, aber auch kritische Anmerkungen waren am Mittwoch im Rathaus bei der Nachbesprechung zu hören.

Von Monika Salzmann

Vor allem das Wetter machte allen Beteiligten diesmal einen Strich durch die Rechnung. „Beim ersten Mal hatten wir zuerst schlechtes, dann gutes Wetter. Diesmal hatten wir Bombenwetter und es wurde schlecht. Das Umgekehrte ist besser“, meinte Jan Schriever vom Orga-Team bedauernd. „Das war schade.“ Viele seien zu Hause geblieben, als es anfing zu regnen.

Ganz oben auf der Negativseite der Manöverkritik stand daher der Wetterumschwung, der vieles andere – weniger Besucher, weniger Verdienst für manche Vereine – nach sich zog. Abends sei es vor allem für die Standbetreiber am Hufeisenende schwierig gewesen, bedauerte Jan Schriever. Ärgerlich, so aus der Runde zu hören, seien nachträgliche Änderungen beim Angebot gewesen, was zum Teil zu Überangeboten geführt habe.

An die Besucherzahlen des Vorjahres kam die Veranstaltung, die die Gemeinde laut Gisela Weiland vom Fachbereich Bürgerdienste immerhin 25 000 Euro kostete, diesmal nicht heran. Nichtsdestotrotz gelte: „Trotz des Wetters war das Fest gut besucht. Abends herrschte eine ausgelassene Stimmung.“

Gleicher Meinung war Mike van Asch, als Organisator und Standbetreiber in das Fest eingebunden: „Das war ein angenehmes Fest für Schalksmühle und es wurde auch angenommen – trotz widriger Umstände.“ Sogar von externen Besuchern sei großes Lob zu hören gewesen, dass Schalksmühle so etwas auf die Beine stellt.

Voll des Lobes waren aber alle Standbetreiber für die reibungslose Organisation und die kostenlose Bereitstellung der Hütten durch die Gemeinde. Die Lasershow sei ein Highlight gewesen, allerdings zum falschen Zeitpunkt. „Viele sind danach nach Hause gegangen. Wie nach einem Feuerwerk.“ Demgegenüber sei der Eisbär (Garden Art) eine unvorhergesehene Bereicherung gewesen. Das Konzept als Ganzes sei positiv zu bewerten und das Ziel, ein schönes Fest für Schalksmühle auszurichten, trotz des Wetters erreicht.

Dem pflichtete Klaus-Peter Wiebusch vom Gemeindesportverband bei. 86 Teilnehmer hätten bei der Winter-Olympiade ihre sportliche Fitness unter Beweis gestellt. Allerdings hätten viele von ihnen ihre Urkunden noch nicht abgeholt. Sie liegen im Bürgerbüro des Rathauses zur Abholung bereit. Speziell den Laser-Biathlon hob er hervor.

Zu überdenken gelte es ferner den Standort der Bühne und des DJs. „An der Bühne war es zu laut. Man konnte sich nicht unterhalten.“ Auch die Standbelegung müsse früher kommuniziert werden.

Gedanken machen müssen sich Gemeinde und Vereine zudem über die bisherigen Hütten, die zum Verkauf stehen und nicht mehr angemietet werden können. Zum Kauf (600 Euro pro Hütte) fehlt der Gemeinde das Geld. Zwar besteht die Möglichkeit, Fördergelder im Rahmen der Regionale zu beantragen. Dazu muss allerdings zunächst ein Verein gegründet werden, der sich die Ortskernbelebung auf die Fahne geschrieben hat. Problem bleibt dann immer noch die Lagerung. „Wir werden uns Gedanken machen müssen.“

Alle Anwesenden sicherten zu, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

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