Pop-Kantor Hans Werner Scharnowski sorgt für Weihnachtsstimmung

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Hans Werner Scharnowski (links) war mit seiner Gruppe in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) zu Gast.

Schalksmühle - Groovig und soulig versetzten Pop-Kantor Hans Werner Scharnowski und seine Mitstreiter die Zuschauer am Freitagabend in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) in schönste Weihnachtsstimmung.

Trotz kurzer Vorlaufzeit füllten die sieben Ausnahmemusiker mit ihrem Adventskalender-Programm, das klassische Weihnachtslieder aus Amerika, stimmungsvolle Balladen und Up-Tempo-Nummern zum Mitsingen enthielt, den ganzen Saal.

Aus verschiedenen Blickwinkeln warfen Hans Werner Scharnowski (Piano), ehemaliger Chorleiter des LivingGospel-Chors Schalksmühle, Jan Primke (Bass und Gesang), Daniel Harter (Gitarre und Gesang), Miriam Schäfer (Gesang), Jelena Scharnowski (Gesang), Eugen Wall (Saxophon und Klarinette) und Michael Nestler (Geige) bei ihrem gefeierten Konzert auf das Geschehen der heiligen Nacht einen Blick.

Die Gemeinde als siebte Station

Schalksmühle war die siebte Station ihrer Tour. Mit Lesungen und aufmunternden Gedanken führte der Pop-Kantor des Kirchenkreises Münster zum Kind in der Krippe hin. „Ein Meister ist zurückgekehrt. Hier ist er zu Hause“, hieß Pastor Fred Ritzhaupt den früheren Schalksmühler und seine Gruppe willkommen. Bei so einer Musik sitzen zu bleiben, sei schon eine Kunst. In der Tat war es für das Septett ein Leichtes, das Publikum zum Wippen, Mitsingen und Mitklatschen, aber auch zum ungläubigen Staunen und Nachdenken über das Wunder der Weihnacht zu bewegen.

Alle Farben der Weihnacht kosteten die Ausnahmemusiker bei ihrem illustren Streifzug durch die Weihnachtsliteratur aus. Typisch amerikanische Weihnachtslieder wie „Jingle Bells“, mitreißend in der swingenden Version von Michael Bublé mit Jan Primke als Solist präsentiert, oder der zauberhafte Gute-Laune-Titel „Sleigh Ride“ hatten da ihren festen Platz im breit gefächerten Repertoire. Ebenso innige, unter die Haut gehende Balladen wie „O Holy Night“, einem Titel, bei dem Miriam Schäfer aus Witten – in ganz Deutschland als Referentin für Gospelworkshops, Gesangstechnik und als Solistin unterwegs – ihre warme Soulstimme wunderschön zur Geltung brachte.

Instrumental boten die sieben Könner aus – unter anderem – Münster, Dortmund, Bochum, Gummersbach und Witten Ohrwurmmusik vom Feinsten. Ob da Michael Nestler auf seiner Geige eine mystische, geheimnisvolle Atmosphäre zauberte oder Eugen Wall seine Improvisationsfreude auf Saxophon und Klarinette unter Beweis stellte: Es machte Spaß und berührte zutiefst, sich mit den Musikern über die Weihnachtsbotschaft zu freuen und über die Menschwerdung Gottes im Stall von Bethlehem nachzudenken.

„Der Rest vom Fest“ als Zugabe

Traurigen machte Daniel Harter gefühlvoll mit „Es wird nicht immer dunkel sein“, im Original ein traditionelles englisches Weihnachtslied, Mut. In Zeiten, da sich alles rasend verändert, brachte Scharnowski dem Kind in der Krippe mit „Immanuel“ ein musikalisches Geschenk. Dank für Gottes Beständigkeit und Verlässlichkeit kam darin zum Vorschein. Bei dem A-cappella-Titel „Der Rest vom Fest“ als Zugabe kehrte die Gruppe ihre humorvolle Seite hervor.

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