Große Empörung nach Vandalismus am Schalksmühler Bahnhof

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Zentimeterhoch lagen noch am Montagmorgen die Glasscherben auf dem Bahnsteig.

Schalksmühle - Einen Scherbenhaufen im wahrsten Wortsinn fanden die herbeigerufenen Polizisten am Bahnhof in Gemeindekern am Samstag vor.

Zwei Trennwände des Wartebereichs mit Sitzbänken sowie das Display des Fahrkartenautomaten waren beschädigt. Zentimeter hoch lagen deshalb bis Montagmorgen Scherben auf dem Bahnsteig. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt die Polizei, dass zwei faustgroße Pflastersteine neben dem Glas gefunden wurden. Die Beamten vermuten, dass diese in die Glaswände und auf den Automaten geworfen wurden. Zudem fanden sie Blutflecken auf dem Bahnsteig. Auch ein Radlader oberhalb des Bahnhofs weist Schäden auf. Ob diese aber mit dem Vorfall auf dem Bahnsteig in Verbindung stehen, konnte die Polizei nicht sagen. 

Die Bänke sind voller Scherben. Sitzen ist nicht möglich.

Ein Zeuge berichtete, dass sich gegen 1.30 Uhr vier bis fünf Jugendliche auf dem Bahnsteig aufhielten, erst Feuerwerkskörper zündeten und später die Steine geworfen haben sollen. 

Einer der mutmaßlichen Täter konnte, so ein Sprecher der Ordnungsbehörde, im Nahbereich des Bahnhofs anschließend aufgegriffen werden. Nach Angaben der Polizei ist eine Täterschaft möglich, da der junge Mann Erde an den Händen hatte. Die Polizei geht davon aus, dass er die Pflastersteine im Umfeld des Bahnsteigs ausgegraben hat. Ob er wirklich etwas mit der Sachbeschädigung zu tun hat, muss noch geklärt werden. Soviel stehe aber fest: Der Mann war bereits früher wegen ähnlicher Taten mehrfach bei der Polizei vorstellig. 

Nicht nur bei einigen Bürgern auf dem Bahnsteig („Die Fahrgäste müssen dafür aufkommen“), auch im sozialen Netzwerk Facebook sorgt der Vorfall für Unmut und auch Wut. Dort finden sich Kommentare wie „Nur weil immer so ein paar Assis Langeweile haben, genauso wie das Rumgeböller. So etwas sollte echt hoch bestraft werden“, oder „Weil die alle dumm wie Brot sind“.

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