Planungen für Umfeld der Erlöserkirche werden konkreter

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Diese Mauer mit Durchgang sowie eine angrenzende Garage sollen entfernt werden, bevor die Arbeiten zum Bau des Kirchplatzes an der Erlöserkirche beginnen.

Schalksmühle - Die Planungen für die Neugestaltung des Umfeldes der Erlöserkirche – eine weitere Maßnahme der Regionale 2013 – werden in den nächsten Wochen konkreter. Die Gemeinde hat das Architekturbüro „3+ Freiraumplaner“ mit den Arbeiten beauftragt. Ein Entwurf soll möglichst bereits in der Sondersitzung des Bau- und Planungsausschusses am Montag, 13. März, vorgestellt werden.

„Mit dem Büro haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter technisches Bauamt der Gemeindeverwaltung. Mit den „Freiraumplanern“ führte Schalksmühle bereits die Neugestaltung des Rathausplatzes durch.

Im Rahmen des Regionale-Leitprojekts „Vitales Zentrum“ ist der Bau eines Kirchplatzes auf der Grünfläche zwischen Erlöserkirche und Gemeindezentrum vorgesehen. Dabei sollen auch Sitzmöglichkeiten und Grünanlagen entstehen, der Kirchplatz dann dem Aufenthalt und der Besinnung dienen. Kirchenbesucher und die Öffentlichkeit sollen ihn gleichermaßen nutzen.

Kirchenjubiläum im September

Den Grundsatzbeschluss zur Neugestaltung hatte der Rat Mitte Dezember getroffen, allerdings den Gestaltungsentwurf bemängelt und sich für die eigentliche Planung mehr Grün gewünscht. Diese soll dem Bauausschuss am 13. März präsentiert werden und wird anschließend auch Thema im Hauptausschuss sowie erneut im Rat.

„Der Zeitplan ist eng gestrickt, aber die Baumaßnahme nicht riesig“, sagt Bechtel. Bis September müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, dann wird das 125-jährige Bestehen der Erlöserkirche gefeiert. Stimmen die drei politischen Gremien zu, wird die Maßnahme anschließend unverzüglich ausgeschrieben. „Als reine Bauzeit rechne ich mit zwei Monaten. Es müsste alles passen“, sagt Bechtel.

Bevor die eigentliche Umgestaltung des Erlöserkirche-Umfeldes beginnt, lässt die Evangelische Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück Vorarbeiten durchführen. In das Gemeindehaus ist an einigen Stellen Feuchtigkeit eingedrungen. „Wir lassen am Gebäude Ausschachtungen vornehmen, um zu schauen, wo die Probleme liegen“, sagt Pfarrer Torsten Beckmann, Vorsitzender des Presbyteriums. Zudem sei geplant, eine Garage samt angrenzender Mauer mit Durchgang im hinteren Bereich des Grundstücks rund um die Kirche zu entfernen. „Damit wollen wir für eine schönere Optik sorgen“, erklärt Beckmann. Diese Vorarbeiten könnten eventuell schon nächsten Monat beginnen.

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