Planer überzeugen sich, wieviel Platz Lieferverkehr am Rewe-Markt braucht

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Um rückwärts an die Laderampe des Rewe-Marktes heranfahren zu können, braucht ein Sattelzug rund eine Fahrzeuglänge Platz auf der westlichen Zufahrt, um ordentlich rangieren zu können.

Schalksmühle - Viele Interessen, aber vor allem auch ganz praktische Dinge gilt es bei der Neugestaltung des Ortskerns rund um den Schnurrenplatz zu berücksichtigen. 

Am Freitagmorgen überzeugten sich Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Bauverwaltung bei der Gemeinde, und Volker Bünermann vom Planungsbüro Bramey.Bünermann Ingenieure davon, ob der Lieferverkehr für den Rewe-Markt an der Bahnhofstraße in den veränderten Planungen angemessen berücksichtigt ist.

Um nicht später böse Überraschungen zu erleben, war es nötig, einfach einmal einen Sattelzug, mit dem die Ware angeliefert wird, in Aktion zu sehen. Wie bereits berichtet, mussten die Pläne für den Abriss der westlichen Zufahrtsrampe zum Rewe-Gelände kurzfristig modifiziert werden. Der Verhandlungsprozess mit dem ausländischen Eigentümer der Immobile über den den Ankauf einer Teilfläche des Grundstückes im Bereich der Anlieferungszone hatte sich zu lange hingezogen, so dass die Gemeinde sich entschlossen hat, auf den Kauf zu verzichten, um ihrerseits den Zeitplan für die Umgestaltung des Areals halten zu können. 

Nach wie vor soll die westliche Zufahrt zum Gelände (direkt hinter der Einmündung der Worthstraße) komplett wegfallen. Der Lieferverkehr nutzt auch jetzt schon die östliche Rampe, fährt über den Parkplatz am Gebäude vorbei zur Anlieferung. Durch die geplante neue Verkehrsführung, wird es im schmalen Bereich hinter dem Gebäude künftig fast keinen Gegenverkehr für die Lkw mehr geben. Um sich der Lieferrampe geradeaus rückwärts nähern zu können, ist es aber nötig, zunächst einige Meter der (noch) vorhandenen Rampe hinunter zu fahren. Ein entsprechendes Teilstück soll, so sehen es die Pläne vor, erhalten werden. Der Platz, der an der Bahnhofstraße entstehen soll, werde dadurch etwas kleiner. 

Vorgestellt werden die überarbeiteten Pläne in der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 26. Juni. Bis zur Sitzung würden noch einige weitere Dinge überprüft, erklärte Oliver Emmerichs gestern. Unter anderem gehe es um die neue Verkehrsführung an der östlichen Rampe und den Zugang zum Rewe-Markt. Grundsätzlich solle sich durch die Umgestaltung für niemanden etwas verschlechtern, betonte Emmerichs.

Im Gegenteil: Die Kreuzung an der östlichen Rampe zum Markt soll umgestaltet werden, um den Einmündungsbereich übersichtlicher zu gestalten. Barrierefreiheit werde, soweit möglich, auch berücksichtigt, kündigt Emmerichs an.

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