Plan fürs neue Gerätehaus in Winkeln Thema im Planungsausschuss

Das bestehende Feuerwehrgerätehaus in Winkeln entspricht nicht mehr den heutigen Standards und soll deshalb im kommenden Jahr umgebaut werden.

Schalksmühle - Das Feuerwehrgerätehaus Winkeln soll umgebaut und erweitert werden – heute steht dazu ab 16 Uhr im Ausschuss für Bau- und Planung unter anderem die Vorstellung der Entwurfsplanung auf dem Programm. Ein Vertreter des heimischen Planungsbüros Klotz wird anwesend sein und die Entwürfe vorstellen.

Die im Feuerwehrgerätehaus vorhanden Einrichtungen entsprechen bezogen auf Raumangebot und technischer Ausstattung nicht mehr den aktuellen Anforderungen, heißt es einleitend in der entsprechenden Vorlage. Vor allem seien dazu die Umkleide- und Sanitärräume zu nennen.

In den Fahrzeuggaragen sei das Platzangebot für die modernen Fahrzeuge bei weitem nicht mehr ausreichend. Erforderliche Bewegungsräume und Lagerkapazitäten für Materialien seien nicht vorhanden.

Erster Schritt im ersten Halbjahr 2019

Als erster Schritt ist vorgesehen – in der ersten Jahreshälfte 2019 – eine neue Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und Lagerraum in Systembauweise anschließend an dem Bestandsgebäude zu errichten.

Neue Fahrzeughalle ist geplant

Die Kosten für die neue Fahrzeughalle mit Lagerbereich werden sich auf rund 190.000 Euro (brutto) belaufen, inklusive der Geländeauffüllung, Fundamentierung und Anpassungsarbeiten an den Altbaubelaufen, so die Verwaltung.

Sobald dieses Gebäude für die Fahrzeuge genutzt werden kann, kann begonnen werden, in der zweiten Jahreshälfte 2019 den alten Umkleide- und Sanitärbereich unter Einbeziehung aller Garagen des Altbaus, zu einem allen Anforderungen genügenden Sozialtrakt umzubauen. Für den Umbau im Bestand wird mit Kosten von rund 200.000 Euro (brutto) gerechnet.

Die Gesamtkosten für Umbau des Altbaus und Neubau der Fahrzeughalle werden unter Berücksichtigung der Honorare und erforderlicher Gutachten rund 450.000 Euro (brutto) betragen.

Betrieb der Heizungsanlage geprüft

Aufgrund ihres Alters und des gestiegenen Energiebedarfs muss die bestehende Heizungsanlage, welche zurzeit in einem Contracting-Modell betrieben wird, erneuert werden. Ob hier ein weiteres Contracting in Zukunft in Betracht kommt oder die Anlage zukünftig wieder selbst betrieben werden soll, wird zurzeit bezogen auf die Wirtschaftlichkeit untersucht.

Für den Fall eines Investments müsste hier mit zusätzlichen Kosten von rund 35.000 Euro (brutto) gerechnet werden.

Der Bau- und Planungsausschuss soll der vorgestellten Planung in der Sitzung heute Nachmittag zustimmen und empfehlen, die erforderlichen Mittel bei der Haushaltsplanung 2019 zu berücksichtigen.

Gesamtkosten

Zusammenstellung der zu erwartenden Baukosten (brutto):

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