Bis zu 90 Plakate pro Wahlbezirk sind möglich

Die Heedfelder Straße wird ortseinwärts von den Plakaten gesäumt, mit denen die politischen Gruppierungen ihre Kandidaten und Positionen bewerben.

SCHALKSMÜHLE ▪ Vielleicht werden sie als störend empfunden, vielleicht lenken sie Autofahrer ab – legal sind sie aber trotzdem. Auch wenn die Politikverdrossenheit möglicherweise ihren Ursprung schon in wenig subtiler Wahlwerbung haben sollte, ist die Plakatierung tradierter Bestandteil des Wahlkampfes.

Die politischen Gruppierungen holen sich dafür die Genehmigung des Ordnungsamtes und beachten die Auflagen. „Die Parteien müssen sich zum Beispiel mit dem Besitzer der Straßenlaternen einigen. Das sind die Stadtwerke Lüdenscheid oder das Nachfolgeunternehmen. Wenn von dort keine Einwände kommen, können die Parteien jede Laterne benutzen“, sagte Klaus Gebauer von der Gemeindeverwaltung auf Anfrage der Redaktion. Eine weitere Auflage: Pro Gruppierung und Wahlbezirk sind in Schalksmühle maximal 15 Plakate erlaubt. 90 Plakate dürfen also in einem Wahlbezirk hängen. Schöpfen die Gruppierungen das Maximum aus – natürlich an stark frequentierten Hauptstraßen – kann das Ortsbild beeinträchtigt sein.

Die gute Nachricht: Spätestens eine Woche nach dem Wahltermin müssen alle Wahlwerbungen entfernt worden sein.

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