Zwischenstand auf dem Weg zum Begegnungszentrum

Halbzeit für die Kreuzkirche: Pläne werden vorgestellt

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Schalksmühle/Dortmund - Die Hälfte des Weges zu einem zu einem Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum in den Räumen der Kreuzkirche am Mathagen ist gemeistert. Bei einem „Halbzeit-Treffen“ der 17 Teilnehmer des Förderprogramms „Dritte Orte“ stellte auch die Gemeinde den aktuellen Stand der Konzepterstellung vor.

Die heimischen Verantwortlichen und Mitstreiter des Projektes, Anja Wolf und Christiane Buscher-Bach, Gemeinde Schalksmühle, Marion Görnig, VHS Volmetal, und Kathrina Frisch, Musikschule Volmetal – beide Institutionen wollen die Kreuzkirche mitnutzen – waren in der vergangenen Woche in der Werkhalle des Union Gewerbehofs in Dortmund anwesend.

Für sie ging es dort darum, sich und die Fortschritte in der Planung zu präsentieren und sich mit Mitgliedern der Jury sowie Vertretern des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, den regionalen Kulturbüros und Bezirksregierungen sowie anderen Projekten auszutauschen. Dabei hat die Delegation aus der Berg- und Talgemeinde Wert darauf gelegt, auf kreative Weise das Besondere ihres „Dritten Orts“ darzustellen. Zudem verdeutlichten sie, was bisher erarbeitet wurde und was noch ansteht. Die Agenda der Verantwortlichen war lang. Doch bereits jetzt sind viele Dinge erledigt, wie aus der Präsentation hervorgeht.

Präsentation in Dortmund

Mit der Unterstützung der Architekten-Gemeinschaft Artec wurden erste Skizzen erstellt, wie das Zentrum später einmal aussehen könnte. Zudem kümmern sich die Experten um benötigte Lärmgutachten und ein Verkehrskonzept.

So könnte das neue Zentrum in der Kreuzkirche am Mathagen nach Vorstellung der Planer aussehen.

Des Weiteren ist das Nutzungsprofil geschärft, derzeit wird mit einem kleinen Team von ehrenamtlich tätigen Catering-Experten an der Konzeption für die Gastronomie und das Veranstaltungs-Catering gearbeitet. Die räumlichen und baulichen Anforderungen werden noch festgelegt und sollen bei öffentlichen Bürgerinformationen vorgestellt werden.

So könnte das neue Zentrum in der Kreuzkirche am Mathagen nach Vorstellung der Planer aussehen.

Zudem werden die Trägerschaft und die Organisation des Zentrums festgelegt. Und: Es soll mit dem Gemeinderat eine nachhaltige Finanzierung sichergestellt werden. Das Projekt ist Teil der Bewerbung der Gemeinde um die Regionale 2025. Zudem bemüht man sich um zusätzliche Fördermittel aus der Städtebauförderung und hofft auf Fördermittel der zweiten Phase des Programms „Dritte Orte“.

Grundkonzept bis August fertig

Im März/April werden, so die weitere Planung, Exkursionen zur „räumlichen Gestaltung und Architektur“ für das Team und interessierte Bürger sowie eine Verschriftlichung aller Ergebnisse durchgeführt. Zur Jahresmitte wird das Konzept öffentlich präsentiert und der Rat einen Beschluss dazu fassen.

Das Ziel der Verantwortlichen ist es, und dies sei bei der Veranstaltung in Dortmund ein weiteres Mal ausdrücklich betont worden, bis zum 31. August dieses Jahres das Gesamtkonzept fertigzustellen und die Unterlagen für die Umsetzungsphase abzugeben.

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