Pflanzentauschbörse in Dahlerbrück

Die Brüder Daniel und Georgi interessierten sich vor allem für die bunten Zierkürbisse.

SCHALKSMÜHLE ▪ Ich darf nicht mehr nach Hause zurückbringen, als ich mitgebracht habe“, sagt Martina Burghardt-Körnich aus Lüdenscheid und steht bei der vierten Pflanzentauschbörse in Dahlerbrück vor einem Dilemma. Denn für jede Pflanze, die sie abgibt, kann sie bei den anderen Anbietern auf dem Festplatz in der Lieth etwas eintauschen.

Während Martina Burghardt-Körnich am Sonntag zum ersten Mal bei der Pflanzentauschbörse dabei war, kamen auch viele „alte Hasen“. „Das meiste ist direkt zum Start um elf Uhr getauscht worden“, erklärte die Organisatorin Elke Schmidt. Doch auch, wer etwas später unterwegs war, konnte noch manch interessante Pflanze aus heimischen Gärten eintauschen. Zum Beispiel einen Moringa Meerrettichbaum. Ungestutz kann die Pflanze in den ersten Jahren bis zu vier Meter pro Jahr wachsen. In unseren Breiten wächst der aus Asien stammende Baum jedoch nicht so rasant.

Pflanzetauscherin Anne Brensing hatte Äpfel aus dem eigenen Garten dabei. Außerdem warb sie für ihre Zitronenmelisse und Salbei. „Der Salbei hat sich selbst in meinem Garten gesät, zuerst dachte ich, das sei Unkraut“, berichtete sie. Die Schalksmühlerin war am Sonntag bereits zum wiederholten Mal dabei. Nicht mitbringen konnte sie einen zwei Meter hohen Oleanderbaum im Kübel, der für die Wohnung einfach zu groß geworden sei.

So wechselten am Sonntag viele Pflanzen, Früchte und Wurzeln ihren Besitzer in und um Schalksmühle.

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