Pfarrei Christus-König: Kennenlernen beim Fußball

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Heiß umkämpft waren einige der Spiele, abe letztlich waren sich alle einig, dass der Spaß im Vordergrund stand – und den hatten Teilnehmer und Zuschauer.

Schalksmühle - Das erste Fußballturnier der Katholischen Pfarrei Christus-König soll nicht das letzte bleiben: Das war am Sonntag schon unmittelbar nach dem Auftakt in der Sporthalle Löh der Tenor aller Beteiligten. Die Idee, die Menschen aus den verschiedenen Gemeinden der Pfarrei in der lockeren und unkomplizierten Atmosphäre eines solchen Turniers einander näher zu bringen, ist voll aufgegangen.

Rund 120 Spieler, Kinder bis Erwachsene, aus Schalksmühle, Halver, Dahl und Breckerfeld machten mit und sie alle hatten Freunde und Angehörige mitgebracht, so dass die Veranstaltung ein Treffen der Generationen wurde. Zu Beginn des Vormittags feierte Pfarrer Claus Optenhöfel in der Sporthalle eine Messe mit rund 200 Besuchern in einem abgeteilten Teil der Sporthalle.

Als „ein ganz verrücktes Gefühl“ beschrieb Ulrike Biesenbach, Gemeinderatsvorsitzende der Gemeinde St. Thomas Morus in Schalksmühle, ihre Emotionen beim Blick auf das bunte Treiben in der Sporthalle Löh. Vor etwa drei Jahren hatte sie die Idee, ob nicht ein Fußballturnier einen Beitrag leisten könne, damit die Gemeinden der Pfarrei zusammenwachsen. Zuerst sprach sie mit Pastor Thorsten Rehberg und schließlich trug sie den Vorschlag im Pfarrgemeinderat vor und fand viele Mitstreiter, die bei der Organisation im Vorfeld und bei der Realisierung gestern halfen, nicht zuletzt durch Kuchenspenden und Thekendienste.

Fußballturnier der Pfarrei Christus-König

„Die Zusammenarbeit mit allen Gemeinden war wirklich klasse“, sagte Ulrike Biesenbach. „Man lernt sich kennen, indem man etwas zusammen macht.“ Das habe das Turnier bewiesen, Dem stimmte auch Uwe Streckert zu, der den sportlichen Teil der Organisation übernommen hatte und am Sonntag den Hallensprecher gab. Hinzu kamen mit Kilian Behrendt, Leon Pocoroba und Bernhard Wingenbach drei Schiedsrichter aus verschiedenen Gemeinden.

Und auch die Seelsorger waren begeistert: „Ich finde die Idee super klasse. Und dass es so angenommen wird, ist toll“, sagte beispielsweise Kaplan Pater Clemens Rogge aus Meinerzhagen, der regelmäßig auch in der Pfarrei Christus-König tätig ist. Besonders gefreut hat sich Ulrike Biesenbach über etliche Turnier-Teilnehmer und -Besucher, die sich mit „bis zum nächsten Mal“ verabschiedet hätten. - Von Bettina Görlitzer

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