Betreiber behält Gaststätte „Zum Sandmann“

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Peter Sandmann ist und bleibt der Betreiber der Gaststätte „Zum Sandmann“ in Heedfeld. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Bilder der Heedfelder-Gaststätte „Zum Sandmann“ stehen in verschiedenen Immobilienbörsen im Internet. Darunter der Text: „Gesucht werden fachkundige Betreiber (ideal Fachehepaar) mit Küchenerfahrung.“ Doch Betreiber Peter Sandmann dementiert: „Wir haben noch viel vor.“

Die Doppelbelastung durch die Tankstelle und Gaststätte sei zwischenzeitlich extrem hoch gewesen, daher habe er sich zusammen mit seiner Frau Heike auf die Suche nach einem Pächter gemacht. Doch mit dem Besitzerwechsel der Tankstelle hatte sich das Thema erledigt und der Beschluss stand fest: „Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Gaststätte.“

Joseph Bewerunge hatte 1870 das Traditionslokal eröffnet. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Heedfeld und Hülscheid mehr als sechs Gaststätten – heute ist „Zum Sandmann“ die einzige, die noch geöffnet hat. In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Pächterwechsel, bis Peter Sandmann, der damals Pächter der Aral-Tankstelle war, die damals leerstehende Wirtschaft im Herbst 2008 ersteigerte.

Mehr als ein halbes Jahr baute er um, bis er am 30. Mai 2009 eröffnete. Heute besteht die Gaststätte aus einem Schankraum, Restaurant (70 Plätze), Gesellschaftszimmer (20 Plätze), Wirtschaftsküche und einem großen Biergarten.

Die Gaststätte ist Treffpunkt vieler ansässiger Vereine. Auch Hochzeiten, Geburtstage und andere Feiern finden dort statt. Außerdem kommen viele Besucher, um das Sky-Angebot zu nutzen und somit die Bundesligaspiele zu sehen. Seit dem 1. September 2010 hat das Ehepaar Sandmann zusätzlich einen Koch angestellt. Bis zum 12. August sind noch Betriebsferien – in dieser Zeit arbeitet Peter Sandmann an neuen Ideen.

So soll unter anderem ab dem 3. September – von dienstags bis freitags von 11 bis 14 Uhr – ein Mittagstisch angeboten werden. Für kleines Geld soll es Eintöpfe, Leberkäse und Co. geben. „Hier sind die Industriegebiete. Daher wird das klappen.“ Außerdem überarbeitet der 53-Jährige die Speisekarte, denkt über einen Sonntags-Brunch und den Ausbau der acht Fremdenzimmer nach. Auch der Eingangsbereich soll renoviert werden. Damit jeder sehen kann, dass es weiter geht... ▪ Matthias Clever

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