Gastronomie im Ortskern

Perspektive für „Hotel zur Post“? CDU macht außergewöhnlichen Vorschlag

Hotelschild für Biergarten
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Das „Hotel zur Post“ steht zum Verkauf. Die CDU hat einen Vorschlag gemacht.

Das „Hotel zur Post“ soll verkauft werden, doch noch gibt es keinen Käufer. Die CDU bringt nun einen Vorschlag ein und möchte, dass die Gemeinde aus dem Hotel eine Begegnungsstätte macht.

Schalksmühle – In die Diskussion um die Zukunft des Hotels zur Post im Schalksmühler Ortskern bringt sich nun auch die Fraktion der Christdemokraten im Schalksmühler Gemeinderat ein.

Der Fraktionsvorsitzende André Krause hat eine offizielle Anfrage an Bürgermeister Jörg Schönenberg gestellt.

„Auf diesem Weg darf ich die Verwaltung bitten, einen Erwerb der Immobilie Hotel zur Post in der Bahnhofstraße zu prüfen. Gemäß Paragraf 107ff. GO NRW kann eine Kommune ein entsprechendes Objekt betreiben, wenn hier ein öffentlicher Zweck erfüllt wird“, schreibt Krause. „Hier schlagen wir vor, eine öffentliche Begegnungsstätte zu etablieren und damit schlussendlich den Ortskern an dieser Stelle weiter zu beleben anstelle einer Leerstandsförderung. Offen sind wir auch für weitere Vorschläge.“

Perspektive für „Hotel zur Post“? CDU macht außergewöhnlichen Vorschlag

Jörg Schönenberg betonte auf Nachfrage, dass sich die Gemeinde seit Wochen mit der Zukunft des Hotels befasse – natürlich gebe es ein großes Interesse daran, dass hier etwas Gutes für die Zukunft etabliert werde. Allerdings sieht Schönenberg – anders als die CDU – eine Begegnungsstätte nicht als erste Option.

„Wir haben in den Räumen des alten Westfälischen Hofes eine Begegnungsstätte, und am Dritten Ort in der alten Kreuzkirche wird auch eine Begegnungsstätte für die Kultur entstehen“, sagt der Bürgermeister, „eine dritte Begegnungsstätte brauchen wir nicht. Was wir im Ortskern aber unbedingt brauchen, das ist eine gut laufende Gastronomie an diesem Ort.“

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