Pendlerrechnung

Schalksmühle ein attraktiver Wohnort

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Knapp 4000 Pendler verlassen Schalksmühle täglich, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Schalksmühle - 3222 Menschen kommen täglich von außerhalb zur Arbeit nach Schalksmühle, während 3832 Erwerbstätige in Schalksmühle wohnen und außerhalb arbeiten.

Das geht aus der „Pendlerrechnung NRW“ des statistischen Landesamts Informationen und Technik (IT.NRW) hervor. Die Differenz von 610 Pendlern spricht dabei deutlich für Schalksmühle als attraktiven Wohnort.

Laut der Statistik haben 2015 täglich insgesamt 7054 Ein- und Auspendler Schalksmühle aufgesucht oder verlassen.

Mit rund 46 Prozent und insgesamt 1762 Personen liegt Lüdenscheid als Ziel der Auspendler weit vor Halver (12 Prozent) und Hagen (10 Prozent). 7,5 Kilometer fahren die Pendler im Durchschnitt in die Bergstadt, 8,8 nach Halver und elf Kilometer nach Hagen. Mit 53,7 Kilometern legen die 37 Schalksmühler, die täglich nach Köln zu ihrer Arbeitsstelle fahren, die weiteste Strecke zurück.

Die meisten Einpendler kommen aus Lüdenscheid

Bei den 3222 Erwerbstätigen, die von außerhalb zur Arbeit nach Schalksmühle fahren, sieht die Statistik ähnlich aus. Etwa 35 Prozent der Einpendler fahren von Lüdenscheid in die Volmegemeinde, rund 14 Prozent kommen aus Halver und mit etwa 12 Prozent liegt Hagen erneut auf dem dritten Platz. Den weitesten Weg legen die 93 Einpendler aus Dortmund mit im Schnitt 29,4 Kilometern zurück.

Die Statistik bezieht alle Personen mit ein, die eine auf Erwerb ausgerichtete Tätigkeit unabhängig vom jeweiligen Umfang ausüben. Hierzu zählen unter anderem die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die geringfügig Beschäftigten sowie Beamte und Selbstständige.

Das Landesamt griff zur Ermittlung der Pendlerströme auf sogenannte Vollerhebungen mit „sehr guter Datenqualität“ zurück. Erfasst werden alle Personen, die täglich einen Ortswechsel zwischen Arbeit und Wohnort vornehmen müssen.

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