Palettenweise „Pakete zum Leben“

Die Jungen und Mädchen der Gruppe „Kids First“ bestückten hunderte von „Paketen zum Leben“.

SCHALKSMÜHLE ▪ Zwei Liter Speiseöl, zwei Kilo Mehl, Zucker, Reis und Nudeln und zwei Röhrchen Multivitamintabletten – das ist der Inhalt der „Pakete zum Leben“. Am Freitag und Samstag packten die Mitglieder der Freien evangelischen Gemeinde 500 solcher Pakete, die dann direkt auf die Reise zu ihren bedürftigen Empfängern nach Südosteuropa gingen.

Schon am Freitag packten die Jungen und Mädchen der Gruppe „Kids First“ der FeG einen großen Teil der Pakete. Dazu hatte die Firma Kalthoff an der Grabenstraße ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. In großem Stil hatten Helfer hier schon die Zutaten für die Pakete bereit gelegt. In der Gruppe ging die Arbeit schnell voran, so dass die Helfer am Samstag nur noch wenig zu packen hatten. Insgesamt 500 Pakete im Wert von jeweils zehn Euro standen am Ende bereit, um auf den Lastwagen verladen zu werden.

Weitere Helfer warben am Eingang des Kaufparks bei den Schalksmühlern dafür, sich an der Aktion zu beteiligen. Jeder Spender hatte die Möglichkeit, für zehn Euro eins der bereitstehenden Pakete zu erwerben. Wer wollte, konnte sein Paket dann direkt vor Ort verladen, bevor es auf den Weg nach Bulgarien, Rumänien oder Mazedonien ging.

Bereits zum wiederholten Mal nahm die Freie evangelische Gemeinde Schalksmühle damit an der bekannten Aktion der FeG Auslandshilfe teil, die mit den Paketen Menschen in Südosteuropa unterstützt. Durch die Wirtschaftskrise wird die Schere zwischen Arm und Reich in den Ländern immer größer. Besonders hart trifft das Menschen am Rande der Gesellschaft – wie Rentner, Arbeitslose, Romafamilien, Witwen und Waisen.

Zwei ehrenamtliche Fahrer fuhren am Samstagvormittag mit einem Zwölftonner bei der Firma Kalthoff vor, um die insgesamt 500 Pakete in Empfang zu nehmen. Per Gabelstapler verluden die Helfer dort die Paletten auf den Lastwagen. Dann ging es auf den Weg zur deutschlandweiten Sammelstelle. Auf Spendenbasis transportiert man die Pakete von dort weiter nach Südosteuropa, wo christliche Organisationen sie vor Ort verteilen. So kommt die Unterstützung bei den Bedürftigen an.

„Wir danken allen Helfern ganz herzlich, vor allem der Familie Tertel, die als Eigentümer der Firma Kalthoff nicht nur ihre Räume und Gerätschaften, sondern auch ihre Zeit zur Verfügung gestellt hat“, sagte Organisator Rolf Müller von der Freien evangelischen Gemeinde Schalksmühle.

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