683 Pakete sind gepackt

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Pfarrerin Bettina vom Brocke: Auch in diesem Jahr verlief die Packaktion für den guten Zweck reibungslos.

SCHALKSMÜHLE - Die Bilanz kann sich sehen lassen: 683 Päckchen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurden am Donnerstag in den Lkw verladen und ins Zwischenlager gebracht. „Zu den Päckchen haben wir auch noch rund 1000 Euro gesammelt“, freut sich Pfarrerin Bettina vom Brocke, die mit ihrem Team die Aktion auch in diesem Jahr zum Erfolg brachte.

Mit dabei waren neben Bettina vom Brocke wie in den Vorjahren Anneliese Schmitz-Alslev, Elke Schinkel, Nicole Menz, Sigrid Sandmann, Marie-Luise Püttmann, Ulla Plautz und Heike Lohmann – ein „eingeschworener Haufen“, wie die Pfarrerin mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Anerkennung betont.

Viele Abende haben die Frauen in den Räumen der Firma Rutenbeck damit verbracht, die Spenden aus Schalksmühle, Halver und auch aus Altroggenrahmede zu verpacken. „Das war großartig. Ein dickes Dankeschön dafür. Wir hatten es warm und hell – und wir mussten nicht immer wieder alles ein- und auspacken“, freut sich Bettina vom Brocke über die Unterstützung. Hilfe gab es auch von den Damen des Abendkreises – sie gestalteten liebevoll jeden einzelnen der Kartons. „Und unsere fleißigen Strickerinnen waren auch wieder am Start“, berichtet Bettina vom Brocke. Und nicht zu vergessen ist auch das Engagement des Schuhladens Nicolay mit seinen Geschäften in Schalksmühle und Halver. „Dort konnten die Bürger die Schuhkartons abgeben – auch das hat super funktioniert“, berichtet vom Brocke.

Reibungslos lief die Arbeit beim Päckchenpacken aber auch, weil die Schalksmühler, Halveraner und auch die Altenaer aus Altroggenrahmede mittlerweile bestens im Thema sind, wenn es um die Inhalte der Päckchen geht. „Am Anfang, vor rund 15 Jahren, war das anders“, erinnert sich Bettina vom Brocke. Nie vergessen werde sie das „Paket des Grauens“. „Da waren ein altes, abgenudeltes Plüschtier, eine Tüte Konfetti und ein Kalender vom vergangenen Jahr, der auch noch voll gekritzelt war, drin. Unfassbar!“ So etwas komme heute nicht mehr vor. „Weil alle wissen, worum es geht, was in die Päckchen darf und soll – und was eben nicht.“ Ein guter Grund, um auch im kommenden Jahr wieder fleißig zu packen – „natürlich sind wir dann wieder am Start“, verspricht die Pfarrei.

Von Maike Förster

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