FeG packt "Pakete zum Leben"

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Pakete zum Leben

SchalksmühLe - Viele fleißige Hände packten am Freitag in Räumen der Firma Ernst Rittinghaus, die ihren Sitz im Gewerbegebiet Oeckinghausen hat, 700 „Pakete zum Leben“. Zum 4. Mal stellte Bernd Rittinghaus, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, die Firmenräume für den Einsatz der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Schalksmühle, die sich mit ihrer Paket-Aktion alljährlich an der Auslandshilfe der FeG beteiligt, zur Verfügung.

Rund 35 freiwillige Helfer – Kinder und Jugendliche aus den Gruppen der Gemeinde, Eltern und FeG-Mitarbeiter – krempelten die Ärmel hoch, um Pakete mit den Grundnahrungsmitteln Öl, Mehl, Zucker, Multivitamintabletten, Reis und Nudeln zu befüllen. „Jedes Paket kommt 1:1 an“, bestätigte Uwe Rittinghaus, in dessen Händen einmal mehr die reibungslose Organisation der Paketaktion für Menschen am Rande der Gesellschaft in Südost-Europa lag. „Zum ersten Mal gehen die Pakete auch in die Flüchtlingslager in Griechenland und in der Türkei“, erklärte er. 

An Spendengeldern waren zuvor 6 000 Euro in der Gemeinde für den Kauf der Lebensmittel zusammengekommen. „Wir haben innerhalb von drei Wochen zweimal gesammelt“, führte Rittinghaus, der vor Jahren in kleinem Rahmen mit der Aktion begonnen hatte, aus. Erstmals mit im Boot bei der „Pakete zum Leben“-Aktion der FeG war die Firma Aldi, die die Lebensmittel kostenlos anlieferte und die Waren aufrundete. „Wir machen etwas, was für uns nicht zum Tagesgeschäft gehört“, meinte Christian Kilbert, Geschäftsführer der Aldi Regionalgesellschaft Radevormwald, der tatkräftig mit Hand anlegte und sich bereitwillig in die beiden Packreihen einreihte. „Ich bin erfreut, dass so ein großer Kreis von Freiwilligen mitmacht“, lobte er. Da, wo die Pakete hingehen, würden die Nahrungsmittel viel Gutes bewirken. Im kommenden Jahr erneut mitzuwirken, stellte er den Helfern in Aussicht. 

Hand in Hand arbeiteten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, um die Leerpakete nach exakter Anleitung zu befüllen und sachgerecht auf Paletten für den Weitertransport per Lkw zu stapeln. Zügig und unkompliziert ging das Packen vonstatten. Jeder wusste, was zu tun war. Jeder Handgriff „saß.“ Noch am gleichen Abend holte ein Lkw der FeG Auslandshilfe, die ihren Sitz in Eschenburg-Wissenbach hat, die Pakete ab. Wie Uwe Rittinghaus erläuterte, werden die Pakete von dort aus verteilt und zu den Menschen gebracht, die sie am dringendsten benötigen. 

Jährlich verteilt die Auslandshilfe der FeG auf diese Weise rund 400 bis 500 Tonnen Hilfsgüter. Im eigenen großen Lkw werden die Güter das ganze Jahr über nach Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Moldawien und das Kosovo transportiert. Um „anderen zu zeigen, dass sie einen Wert haben“, wie Uwe Rittinghaus formulierte, schließt sich die Schalksmühler Gemeinde alljährlich der Hilfsaktion an. Nach getaner Arbeit ließen sich die Helfer in geselliger Runde Würstchen vom Grill schmecken.

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