FeG entwickelt Stationen

Osterweg: Entdeckungsreise für die ganze Familie

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Ein großer Felsen im Wald bildet das Felsengrab, dessen Stein weggerollt ist (im Hintergrund zu sehen).

Einen Osterentdeckerweg gibt es für die ganze Familie im MK. Die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Schalksmühle hat sich Stationen zur Ostergeschichte überlegt.

Schalksmühle – Die drei großen, weithin sichtbaren Kreuze auf der Anhöhe über dem Islandpferdehof Herberge sind nicht das Ende des Weges, nicht das Ende der Geschichte. Sie erinnern an den Kreuzestod Jesu auf dem Hügel Golgatha unweit von Jerusalem, wo die Menschen Jesus noch wenige Tage vorher zugejubelt hatten. Traurigkeit und Betroffenheit stellen sich beim Anblick der Kreuze ein. Diese Ostergeschichte erzählt der Entdeckerweg der Freien evangelischen Gemeinde Schalksmühle (FeG).

Letzte Station des Osterentdeckerwegs, den die FeG auf vier Kilometern Länge im Bereich Rotthausen aufgebaut hat, ist das leere Felsengrab mit dem weggerollten großen Stein, der von der Auferstehung kündet und in den Osterjubel einstimmen lässt.

Wegweiser weisen die Richtung durch Wald und Flur. Insgesamt ist der Rundweg rund vier Kilometer lang.

Im Wald unweit der Kreuze entdeckten Pastor Sebastian Göpfert und seine Mitstreiter – voran Brigitte Müller, Susanne Rahmede, Katharina Hahn und Rolf Müller als Kerngruppe – bei der Vorbereitung einen imposanten Felsen, der exakt zu den Vorstellungen von einem Felsengrab passt. Staunen geht mit der Entdeckung des Felsens einher. Freude ist das, was am Ende des Weges steht.

50 Personen waren an der Umsetzung beteiligt

Insgesamt waren, wie Sebastian Göpfert erläutert, nahezu 50 Gemeindemitglieder an der Umsetzung des Osterentdeckerwegs, der die Leidensgeschichte Jesu erzählt, beteiligt.

Fußwaschung an Station 3. Im Bild: Pastor Sebastian Göpfert mit seinen Kindern Maren und Benjamin.

Startpunkt und Ziel der Entdeckungstour ist der Wanderparkplatz Rotthausen. Die erste Station, die dort zu finden ist, erzählt auf einer Schautafel, worum es bei dem Weg durch Wald und Flur geht. „Karfreitag und Ostern – jahrhundertealte Gedenktage an den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Warum gibt es sie? Warum gibt es sie immer noch?“, ist dort zu lesen.

Comic-Heft für die Kinder am Start

Für Kinder liegt am Start ein Comic-Heft aus, das ihnen hilft, die Geschichte von Jesus zu verstehen und herauszufinden, was es unterwegs alles zu entdecken gibt. Dazu hat sich die FeG die Geschichte des Mädchens Lea ausgedacht, das vor 2000 Jahren in Israel gelebt hat, und seine Erlebnisse in Lego nachgebaut. „Die Kinder haben während des Weges ihre eigene Geschichte“, sagt Sebastian Göpfert. „Das soll ihnen helfen, die nicht einfache Geschichte zu verstehen.“

„Der Weg ist eine Motivation. Es müsste öfter solche Wege geben“, findet Familie Stetzkowski. Osterweg, Osterentdeckerweg, FeG Schalksmühle, Rotthausen

Als weitere Motivation für die Jungen und Mädchen hat die FeG auf dem Weg Ostereier in Papierform versteckt, auf deren Rückseite Buchstaben stehen. Zusammengesetzt, ergeben diese Buchstaben einen einprägsamen Lösungssatz. Allerdings sind nicht alle Ostereier mit einem Buchstaben versehen.

Insgesamt gibt es neun Stationen auf der landschaftlich reizvollen Tour zu entdecken. Markante Ereignisse der Passions- und Ostergeschichte sind durch liebevoll gestaltete Figuren und Exponate nachgestellt. Eindrucksvoll führen sie den Einzug in Jerusalem, die Fußwaschung, das Passahmahl, Jesu Ringen mit Gott im Garten Gethsemane, die Verleugnung durch Petrus, die Verurteilung, die Kreuzigung und die Auferstehung vor Augen.

Extras gibt‘s mit dem Smartphone

Anders als beim Weihnachtswanderweg der FeG, als die Figuren ohne Gesichter dargestellt waren, verraten die Gesichter der Figuren diesmal vielfältige Emotionen. Auf Schautafeln sind die Bibeltexte, die zum jeweiligen Ereignis gehören, nacherzählt. Mithilfe eines Smartphones lassen sich zudem heitere und besinnliche Lieder, Andachten, Gebete und Leas Geschichte als Video entdecken. An den großen Kreuzen kann jeder ein kleines Kreuz, das als Wegbegleiter am Start mitgenommen werden kann, ablegen und sich dafür ein Herz mitnehmen. In der Stille des Waldes lassen die Stationen zur Besinnung Raum. Wegweiser führen von Station zu Station.

Erkunden können die Schalksmühler den Weg bis zum 18. April. Schon am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung waren viele Familien unterwegs, um den Weg auf sich wirken zu lassen und sich auf Ostern einzustimmen.

Ein Dankeschön der FeG geht an Silvia Gonzalez, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und Soziales bei der Gemeinde Schalksmühle, für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Vorhabens.

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