Osterfeuer locken tausende Besucher

Gute Stimmung trotz niedriger Temperaturen: Bei den drei großen Osterfeuern in der Gemeinde war am Wochenende viel los. Das freute die Organisatoren des Reitvereins Heedfeld-Hülscheid, des Hülscheider Schützenvereins und des Tiergeheges Mesekendahl.

SCHALKSMÜHLE ▪ Faszination Feuer: Drei große öffentliche Osterveranstaltungen und 29 private Feuer lockten am Wochenende tausende Besucher aus dem Haus. Während für Samstag der Reitverein Heedfeld-Hülscheid sowie die Hülscheider Schützen je eine Veranstaltung organisiert hatten, brannte am Sonntag ein großes Feuer am Mesekendahl.

In Hülscheid bauten der Geschäftsführer des Reitvereins Heedfeld-Hülscheid, Alexander Lehmann-Baumgart, mit einem rund 15-köpfigen Team seit dem Vormittag das Osterfeuer auf einem Feld auf. In der Reithal, ein Bierwagen und ein Grill aufgestellt. Gegen 20 Uhr zündeten die Reiter das Feuer an. Anschließend wurde in der Reithalle zu Partymusik bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

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Osterfeuer Wildgehege Mesekendahl

In Altenhorst veranstaltete der Hülscheider Schützenverein sein Osterfeuer. Neben einem Grill hatte Olli Vogler einen Lastwagen des gleichnamigen Unternehmens zur Verfügung gestellt, um darin eine Getränkeausgabe aufzubauen. Obwohl es kalt war, sagte Holger Rutenbeck, Vorsitzender des Schützenvereins: „Wir sind sehr froh, dass dieses Jahr die Wetterbedingungen so gut passen.“

Ganz schön kalt war es auch am Sonntag beim traditionellen Osterfeuer im Wildgehege Mesekendahl. Trotzdem ließen sich die Besucher von nah und fern nicht davon abhalten, das „Flammende Inferno“ inmitten unberührter Natur live zu erleben. Eine gut gelaunte Truppe um Frank Massalek hatte die rund acht Kilometer weite Wanderung von Rosmart zum Veranstaltungsort nicht gescheut.

Natürlich mussten nicht alle Besucher zu Fuß zum Wildgehege kommen. Der Veranstalter und Betreiber des Wildgeheges Mesekendahl, Karl Friedrich „Kalli“ Trimpop, hatte einen Bustransfer vom Wanderparkplatz an der Autobahnauffahrt Nord aus mit zwei von der MVG zur Verfügung gestellten Pendelbussen organisiert, denn eine Anreise mit dem Auto war aufgrund zu weniger Parkplätze nicht möglich. Das Team des Wildgeheges hatte eine große Menge an Holz und Baumschnitt zu einem riesigen Holzscheit zusammengetragen und das Ganze zusätzlich mit Feuerwerks- und Knallkörpern bestückt.

Tatkräftige Hilfe bekam Trimpop dabei von Thomas Schäfer, der schon seit 20 Jahren bei den Vorbereitungen zum Osterfeuer mit anpackt und darüber hinaus die Nachtwache übernimmt.

Als das gigantische Feuer nach einigen Minuten ein wenig heruntergebrannt war, nutzten die Gäste die Gelegenheit, näher heranzugehen und sich an den Flammen aufzuwärmen. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte dabei für die Sicherheit, und auch die Mitglieder des DRK Schalksmühle sowie die Ordnungskräfte des Sicherheitsdienstes Ehlen arbeiteten Hand in Hand für den reibungslosen Ablauf. Eine weitere Möglichkeit, sich aufzuwärmen, gab es beim Tanzen im Rundzelt. Hier sorgte DJ Twister und sein Team von der Firma LT-Production am Plattenteller für Stimmung. Über Lautsprecher wurde die Musik nach draußen übertragen, sodass alle etwas vom DJ-Set hatten.

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