Der 26. Ostereiermarkt in Halver

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Halver - Zum 26. Mal bot das Heimatmuseum dem Ostereiermarkt, der über die Stadtgrenzen hinaus bei Sammlern und Liebhabern von filigranem Kunsthandwerk beliebt ist, am Samstag und Sonntag eine Heimstatt. Bei nasskaltem Wetter weckte der Markt, der Hunderte Besucher anlockte, Vorfreude auf den Frühling.

Der Regen war beim Gang durch die lichte, frühlingshafte Ausstellung, schnell vergessen. Neben Eiern in allen Größen – angefangen bei Wachteleiern bis hin zu Straußeneiern – war Osterdeko für Heim und Garten, Floristik, Woll- und Textilkunst, Porzellanmalerei und vieles mehr zu sehen. 20 Aussteller aus Halver, dem Märkischen Kreis und darüber hinaus begeisterten mit ausgefallener Kunst.

Rund ums Ei verwöhnten die Kreativen mit traditionellen und modernen Techniken: Ob Aquarell-, Acryl- oder Ölmalerei, Ritz-, Kratz-, Fräs- und Gravurtechnik, Filztechnik oder Applikationen: Alles war dabei, jedes Ei eine kleine Kostbarkeit.

Der Ostereiermarkt in Halver am 18. und 19. März

Für alle Besucher bot der Markt reichlich Auswahl und Anregung. „Die Atmosphäre ist toll. Alle kennen sich“, meinte Rudi Olson, der Organisator des Markts. Letztmalig war das alte Heimatmuseum Schauplatz der Veranstaltung. Der nächste Ostereiermarkt findet in der Villa Wippermann statt.

Socken satt im Erdgeschoss

Auf zwei Etagen hatten die Aussteller ihre Stände aufgebaut. Frühlingsfrische Farben dominierten im Erdgeschoss bei der „Sockenparade“ von Iris Schmidt und Birgit Panne aus Meinerzhagen. Dazu im Kontrast holte Heta Kordt aus Hagen mit bemalten Emu- und Straußeneiern den Frühling ins Haus. Weitere Hagenerinnen: Karin Hermann und Helga Flunder. Aus Halver beteiligten sich Hiltrud Hartmann, Elke Schmidt, Anja Seibert, Lyudmyla Janiak und Birgit Winter mit bezaubernden Ideen am österlichen Markt. Winziger als mit den von innen bemalten Wachteleiern von Annemarie Lüttgenau, die wie Porzellanmalerin Gerda Bach aus Wipperfürth kam, ging’s kaum. Eine kurze Anfahrt hatten Annette Benkert, Kerstin Ebert und Reinhild Nocke- mann aus Schalksmühle. Weitere Wege nahmen Beate Hoppe (Meinerzhagen), Edelgard Prinz (Hückeswagen), Astrid Reins (Arnsberg), Annerose Gundlach (Ennepetal), Claudia Kay (Breckerfeld) und Bozena Smyrek (Lüdenscheid) für die Teilnahme am Markt in Kauf.

Für eine erkrankte Ausstellerin aus den Niederlanden sprang Michaela Krstic (Meinerzhagen) mit Filz-Eiern, Filz-Taschen und Skulpturen ein. In bewährter Manier übernahm das Team des Bürgerzentrums die Bewirtung.

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