Orkan "Sabine" stößt Bäume um

"Sabine" sorgt für Straßensperrungen - Feuerwehr beseitigt Bäume

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Umgekippter Baum in Winkeln.

[Update 11.50 Uhr] Schalksmühle - „Es war erstaunlich ruhig in Schalksmühle“, sagt Marc Fürst, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde. „Zumindest war es ruhiger, als vorher angenommen.“ Orkan „Sabine“ hat Schalksmühle weitesgehend verschont.

Bereits gegen 15 Uhr am Sonntagnachmittag wurden die Wehrleute zu einem Einsatz in Dahlerbrück alarmiert. Dort ist ein Baum auf ein Haus gefallen. Mit Motorkettensäge und Mehrzweckzug wurde der Baum vom Haus entfernt. Mehrere Bäume sind im Höhengebiet umgefallen, sagt Marc Fürst. 

Die Hauptstraße nach Winkeln war von den Abendstunden an gesperrt – das blieb bis in den Montagvormittag hinein so. Dort stürzten einige Bäume auf die Fahrbahn des Winkler Hauptwegs. 

Bäume blieben zunächst liegen

Aus Sicherheitsgründen wurden Bäume erst mit am Montagmorgen von den Wehrleuten entfernt. „ Der Wind ermöglicht es im Moment nicht, diesen Baum gefahrlos zu beseitigen“, schrieb die Feuerwehr am Sonntagabend zur Straßensperrung in Winkeln. „Das wäre sonst zu gefährlich“, sagt Fürst. 

Auch in Rölvede und im Bereich Felde in Hülscheid sind Bäume umgestürzt, dicke Äste liegen fast auf allen Straßen verteilt.

Jedes Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle war in der Nacht besetzt. Bis 1 Uhr waren insgesamt 95 Feuerwehrmänner in Bereitschaft.

Kein Unterricht in den Schulen

Die Schulleitungen der Primusschule und der Grundschule Spormecke entschieden gemeinsam mit dem Schulträger am Sonntagvormittag kurzfristig, am Montag keinen Unterricht an den beiden Einrichtungen stattfinden zu lassen. 

Aufgrund der Sturmwarnungen wurde den Eltern dringend empfohlen, ihre Kinder keiner unnötigen Gefahr auszusetzen und sie zu Hause zu lassen. Die Kinder, die trotzdem erschienen waren, wurden während der regulären Unterrichts- und Betreuungszeit betreut. 

An der Grundschule Spormecke fand sich lediglich ein Kind am Morgen ein. An der Primusschule waren es gleich mehrere. Doch die meisten machten mit ihren Eltern auf dem Absatz kehrt. Nur zwei Schüler wurden dort betreut.

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