Nach Winterpause: Erneuter Baustart an Heedfelder Straße

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In den kommenden Tagen soll laut Straßen.NRW die Sanierung der Heedfelder Straße weitergehen. Der Fortschritt der Arbeiten hänge aber stark von der Witterung ab, sagt der verantwortliche Bauplaner Olaf Bühren.

Schalksmühle - Seit November laufen die Sanierungsarbeiten an der Heedfelder Straße (L 561) zwischen zwischen Everinghauserheide und Ortsausgang Rummenohl. Bislang sind die Verantwortlichen mit den Bauergebnissen zufrieden.

Olaf Bühren, verantwortlicher Planer bei Straßen.NRW: „In beiden Bauabschnitten sind im vergangenen Jahr bereits Vorarbeiten gelaufen. Nun müssen wir dort wieder ansetzen.“ In den nächsten Tagen soll es zumindest im vorderen Bereich, dem sogenannten offenen Baufeld 3 zwischen Spormecke und Ramsloh, weitergehen. „In den kommenden acht Tagen sollen dort die Asphaltarbeiten beginnen. Aber ob wir alle drei notwendigen Schichten auftragen können, hängt von den Temperaturen ab. Zwar rechnen wir mit einer Trockenperiode, aber wir brauchen mindestens sechs Grad Celsius, damit die Materialen dauerhaft halten“, erklärt Olaf Bühren. 

Der Plan sei es, zumindest die ersten beiden Schichten zu legen, damit die Ampel verschwindet kann – zumindest bis zum Ende des Winters. Notfalls wird diese dann wieder aufgestellt, wenn die letzte Schicht Asphalt aufgebracht werden soll. 

Untergrund zu nass und zu weich

Der Fortschritt an dem großen Abschnitt hinter Everinghausen hänge noch stärker von der Witterung ab, sagt der Bauplaner. „Momentan ist nicht daran zu denken, dass dort etwas passiert. Der Untergrund ist viel zu nass und weich. Zumindest können wir Bäume fällen.“ Rückblick: In der Planung der Arbeiten ergaben sich bekanntlich Änderungen. Dazu gehörte auch die Vollsperrung der Strecke für vier Monate. Der Verkehr in Richtung Hagener Süden wurde über die Kreisstraße 36 und die Volmestraße umgeleitet werden. 

Es wurde festgestellt, dass der Baugrund in einem schlechten Zustand war. Das Erdreich muss bis auf vier Meter Tiefe und 700 Meter Länge komplett stabilisiert werden, so der Projektleiter damals. Aus Sicherheitsgründen müsse man in den sauren Apfel beißen. Deshalb konnte auch nicht wie vorgesehen weiter verfahren werden und eine Vollsperrung wurde alternativlos angestrebt. 

Keine Engpässe auf Umleitungsstrecke

Engpässe auf der Umleitungsstrecke, vor allem an den Stellen, an denen die Straße Klagebach ziemlich knapp bemessen ist, sah der Verantwortliche von Straßen.NRW nicht. In einigen Bereichen an der Straße Klagebach wurden Halteverbotsschilder aufgestellt. Zudem sei durch die bisherige Bautätigkeit an der Heedfelder Straße das Verkehrsaufkommen in Richtung Rummennohl verringert, sagte Olaf Bühren und behielt augenscheinlich bislang Recht.

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