Tag der offenen Tür der Primusschule gut besucht

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Für die Informationsveranstaltung am Samstag hatten die Schüler auch Experimente vorbereitet.

Schalksmühle - Information und Aktion, Präsentation diverser Projekte und Einblick in die Arbeit an der Schule: Als experimentierfreudige Lehranstalt stellte sich die Primusschule am Samstag bei ihrem Tag der offenen Tür interessierten Eltern und Kindern vor.

Trotz schneeglatter Straßen war die Informationsveranstaltung sehr gut besucht. „Gespannt wie Flitzebogen“ warteten die Primusschüler darauf, großen und kleinen Besuchern ihre Schule zu zeigen.

„Vielfalt soll das Motto sein“, erklärte Leiterin Martina Schumacher in ihrer Begrüßung. Ihr Dank ging an alle – Lehrer, Eltern und Schüler –, die beim Tag der offenen Tür als Helfer für diese Vielfalt standen. Besonders die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Einen launigen musikalischen Empfang bereitete das Gemeinschaftsorchester der Primusschule und Grundschule Löh seinen Gästen. Zum heiteren musikalischen Becher-Spaß entwickelte sich der Cup-Song, der später Teil einer Mitmachaktion war.

Auf allen Ebenen – in Räumen der Stufe 1 im Erdgeschoss, im Obergeschoss bei den Lerngruppen der Stufe 2 und in der Werkstatt beziehungsweise im DOS-Paradies im Untergeschoss – gewährte das Team der Primusschule einen Blick hinter die Kulissen. Im Musikforum im alten Grundschulgebäude machte die Werkstatt-Band (Kooperation mit der Musikschule) US-Sängerin Pink „Konkurrenz“. Wer wollte, konnte zudem die Instrumente, E-Gitarre, Schlagzeug und Keyboard ausprobieren.

Tag der offenen Tür der Primusschule

Die Cafeteria wartete mit leckeren Kostproben aus der Küche auf, in der täglich frisch gekocht wird. Brokkoli-Quiche und Couscous-Bratlinge mit Dip wurden bereitgestellt. Darüber hinaus bot der Förderverein Bockwurst sowie frische Waffeln zur Stärkung an.

Anhand zahlreicher Projekte – darunter sehenswerte Kunstarbeiten der Stufe 1 – erläuterten Lehrer und Schüler den Besuchern, wie in der Primusschule gearbeitet wird. Wer wollte, konnte Einsicht in die Arbeitsmaterialien nehmen. Auch zur Arbeit im Ganztag und zum Betreuungskonzept in der Stufe 1 (SOS-Kinderdorf) gab es fundierte Hintergrundinformationen.

In Aktion konnten die Besucher die Primusschüler im Obergeschoss erleben. Stolz präsentierten die Mädchen und Jungen ihre Arbeit und gaben bereitwillig Auskunft, was ihnen am Lernen an der Schule besonders gefällt. Falk (11 Jahre), bei den Montessori-Projekten im Einsatz und mit dem Bau einer Windmühle beschäftigt, schätzt die Arbeit im Team: „Das ist eine schöne Partnerarbeit. Man muss nicht alles allein machen. Das macht richtig Spaß.“

Dass die eigene Kreativität gefördert und gefordert wird, gefiel den Schülern, die das Projekt „Aus alter Zeit – Steinzeit“ präsentierten. „Mir macht die neue Schule mehr Spaß als die alte“, sagte der elfjährige Nick. Dass mehr vom Gelernten hängen bleibt als früher finden alle. Isa (10) fühlt sich besonders in der Werkstatt, die Jürgen Plikat unter seinen Fittichen hat, wohl. „Wir dürfen alles allein machen“, ist bei ihr der springende Punkt.

Monika Salzmann

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