Obdachlos in Albringwerde

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Ein mächtiger Obstbaum und die Trafostation in Albringwerde überstanden die Sturmnacht nicht. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Beim heftigen Unwetter, dass am Donnerstag über weiten Teile Nordrhein-Westfalens wütete, blieben auch die Schalksmühler Feuerwehrleute nicht von Alarmierungen verschont.

Gegen 21 Uhr mussten die Löschgruppen Winkeln und Hülscheid ausrücken, denn das Unwetter hatte im Schalksmühler Höhengebiet seine Spuren hinterlassen.

Umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und davon geflogene Dachpfannen sorgten für einiges an Arbeit. Ein Wahrzeichen der Ortschaft Albringwerde überstand den Abend nicht: Der mehr als einhundert Jahre alte Baum am Ortseingang, direkt an der Sauerlandlinie/A 45 neben der Unterführung wurde von einem Blitz getroffen und gespalten.

Das Dach eines direkt unter dem Baum stehenden Elektrohäuschens, das erst in der vergangenen Woche erneuert worden ist, wurde durch die herabstürzende Baumkrone vollkommen zerstört. Die Wehrleute zersägten einen Teil der Krone und räumten den Straßenbereich frei. Mitarbeiter des Stromversorgers waren vor Ort, konnten aber keine weiteren Schäden feststellen, heißt es in der Pressemitteilung des Feuerwehrsprechers Heino Marl.

Während des Einsatzes sahen die Feuerwehrleute einen kleinen Siebenschläfer, der aufgeregt auf den Baumresten herumlief. Er muss sich jetzt wohl eine neue Behausung suchen.

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