Nur noch wenige Tisch am Silvesterabend frei

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Der Blick aus dem Haus Glörtal auf den beliebten Bikertreff an der Talsperre. Im Restaurant wird morgen Abend bis ins neue Jahr hinein üppig getafelt – nur wenige Tische sind noch zu haben.

Schalksmühle - Die heimischen Gastronomiebetriebe erwarten Hochbetrieb für den morgigen Silvesterabend. „Nur noch wenige Tische“, hieß es bei fast allen, die überhaupt noch freie Kapazitäten anbieten können.

Ganz ausgebucht ist das Landhaus Steinbeisser. Das sechsgängige Gala-Diner reizte offenbar viele Gäste. „Die verbringen den Abend bei uns, aber ab 23 Uhr feiern viele den Jahreswechsel zuhause“, berichtet Gastronom Manfred Salzmann. „Ein kleiner Teil bleibt jedoch im Haus“ und feiert in fröhlicher Steinbeisser-Runde die Ankunft des neuen Jahres. Ausgebucht ist ebenfalls die Gaststätte „Schinderhannes“ an der Worthstraße, die Domenico Gullotta seit März 2011 betreibt.

Bis nach Mitternacht dauert das Silvestermenü im Haus Glörtal an der gleichnamigen Talsperre, das noch nicht ganz ausverkauft ist. Dort bietet Jürgen Langendorf ab 18.30 Uhr ein Fünf-Gänge-Menü. Für Kurzentschlossene gebe es noch zwei bis drei Tische, berichtet er (Tel. 0 2338/ 87 49 17).

Ähnlich ist die Lage beim ebenfalls weitgehend ausverkauften Silvestermenü „Haus im Dahl“, (Im Dahl 72). Höchstens zwei Tische mit zweimal fünf Personen könnten in ihrem Restaurant noch Platz finden, sagt Brigitte Kutsch. Anschließend macht das Haus im Dahl Betriebsferien (Tel. 02355/1363).

Wer an diesen Adressen nicht zum Zuge kommt, hat eine weitere Chance im „Haus zum Nöckel“, Rotthauser Straße 37 (Tel. 02355/7307). Dort gibt es ein Menü mit mehreren Gängen, das sich die Gäste individuell zusammenstellen können.

Geschlossen ist an Silvester das Hotel zur Post. „Das lohnt sich nicht“, hieß es von dort. Das Restaurant „Zum Sandmann“ in Heedfeld bietet am Silvestertag lediglich einen Frühschoppen zwischen 11 und 14 Uhr an.Für Gastronomen bietet der Silvestertag besondere Herausforderungen: Service- und Küchenmitarbeiter seien nicht gerade begeistert, am Silvesterabend arbeiten zu müssen, ist am Rande der kleinen Umfrage zu hören.

Dafür gibt es aber auch eine gute Botschaft: „Im Sommer ist das hier ein Selbstläufer“, freut sich Jürgen Langendorf vom Haus Glörtal. Doch auch in der Nebensaison läuft sein Restaurant gut: Erst nach mehreren Anläufen fand er knappbemessene Zeit, um Pläne und Kapazitäten für den Silvesterabend mitzuteilen.

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