Musik alter Meister

Neujahrskonzert der Gemeinde am 8. Januar

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Die „Musik alter Meister“ ist auch 2017 der erste Konzerthöhepunkt im Kulturprogramm der Gemeinde Schalksmühle. Professor Harald Hoeren spielt mit seinen Musikern wieder in der Kreuzkirche.

Schalksmühle - Das Schalksmühler Kulturjahr 2017 beginnt gleich mit einem Höhepunkt: Am Sonntag, 8. Januar, findet in der Kreuzkirche bereits zum 51. Mal das Konzert „Musik alter Meister“ statt. Das traditionelle Neujahrskonzert der Gemeinde beginnt um 17 Uhr.

Geleitet wird das Konzert von Professor Harald Hoeren (Cembalo). Hoeren, der seit 1984 eine Klasse für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule in Frankfurt am Main leitet, wirkte bislang an mehr als 100 CD-Einspielungen mit. Konzertreisen führten ihn durch fast alle mittel- und westeuropäischen Länder sowie bis nach Asien und Nord- und Südamerika.

Neben Hoeren wirken Hans-Peter Westermann (Oboe), Annette Wehnert (Violine), Imola Gombos (Violoncello/Viola da gamba) und Elisa Rabanus (Sopran) mit. Die junge Sopranistin, die sich weitgehend auf Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts spezialisiert hat, arbeitet regelmäßig unter anderem mit dem Kölner Kammerchor, dem WDR-Rundfunkchor und bekannten Dirigenten wie Konrad Junghänel oder Hermann Max zusammen.

Das Trio Harald Hoeren, Imola Gombos und Annette Wehnert ist in Schalksmühle längst bekannt. Auch Elisa Rabanus erfreute bereits bei den Konzerten 2015 und 2016 das Publikum. Hans-Peter Westermann ist neu im Ensemble.

Der Schwerpunkt des Programms 2017 liegt auf Kompositionen des deutschen Spätbarock; im Zentrum Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann.

Francesco Maria Veracinis Sonate op.2 Nr. 3 ist ein Beispiel für den virtuosen Violinstil in Italien des 18. Jahrhunderts, der in der Folge durch Meister wie Tartini und Paganini seine Fortsetzung fand.

Eintrittskarten bereits erhältlich

Die Familie Bach ist durch Carl Philipp, den zweiten Sohn Johann Sebastians und Paten Telemanns, mit seiner einzigen Sonate für Oboe und Basso continuo repräsentiert, und der jüngste Sohn Johann Sebastian Bachs, Johann Christian, mit seiner zweisätzigen Sonate für Cembalo und Viola da gamba. Sie lässt schon die Tonsprache Wolfgang Amadeus Mozarts anklingen.

Dietrich Buxtehudes Kantate „Also hat Gott die Welt geliebt“, ganz im Stil der protestantischen deutschen Kantate um 1700, beschließt das Programm.

Eintrittskarten für das Neujahrskonzert sind ab sofort erhältlich im Bürgerbüro des Schalksmühler Rathauses. Vorbestellungen sind möglich unter der Rufnummer 0 23 55 / 8 40. Die Tickets kosten pro Person 14 Euro (ermäßigt 10,50 oder 7 Euro).

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