Auftakt in ein sportliches Jahr

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Rund 250 Bürger besuchten am Sontagvormittag den Neujahrsempfang. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ 2013 ist für die Volmegemeinde ein Jahr voller Herausforderungen – daher stand der Neujahrsempfang am Sonntag unter dem Motto „Schalksmühle bewegt sich“. Schwerpunkt der Veranstaltung war die sportliche Zukunft von Schalksmühle. Rund 250 Bürger kamen ins Rathaus.

Zu Beginn der Veranstaltung fanden sich Sternensinger im Sitzungssaal ein, um Segen zu bringen und Geld für Waisenkinder in Tansania zu sammeln, bevor schließlich Hermann Hörsgen ans Pult trat. Sport ist ein Image-, ein weicher Standortfaktor sagte der ehemalige Städtische Sportdirektor, der am Sonntag die Bedeutung des Sports verdeutlichte. In seinem Impulsreferat erklärte er, dass vorausschauende Planungen wichtig seien, um dem Thema nicht hinterher zu hinken. Dabei ging er auf die Schnelllebigkeit der Zeit ein. „Jedes Handy hat heute mehr Technik, als die Nasa 1969 brauchte, um auf dem Mond zu landen.“

Sportvereine hätten heute keine Monopolstellung mehr – Fitnesskurse und Co. lockten heute zahlreiche Bürger. Viele gingen außerdem selbst Joggen oder Wandern und seien daher nicht in Vereinen organisiert und hätten dadurch andere Ansprüche an Sportstätten. Dazu käme der demografische Wandel. Durch eine Verschiebung der Altersgruppen ist seiner Meinung nach Fitness und Gesundheit ein „Mega-Thema“ im Sport. „Früher war Bewegung garantiert – Essen vielleicht. Heute ist Essen garantiert und Bewegung vielleicht“, fasste Hörsgen das Thema zusammen. Der Experte appellierte an die Vereine, die Kommune und an alle Bürger, sich einzubringen und einen Pakt für den Sport zu schließen. Darin müssten Rahmenbedingungen für Sportstätten aber auch über finanzielle Zuschüsse vereinbart werden.

Pastor Martin Schwarz griff in seinem Wort zum Tage das Thema Moral auf und kam in diesem Zusammenhang auch auf das Bordell in Kuhlenhagen zu sprechen.

Seinen ersten großen Auftritt hatte am Sonntag der Musikschüler Jan Philip Schulze-Ardey, der gleich mehrere Stücke auf dem Klavier zum Besten gab. Aufgemuntert durch Zuspruch des Bürgermeisters meisterte der Schüler seine Aufgabe mit Bravour. Als Dank gab es viel Applaus von den Zuhörern.

Für einen nicht nur musikalischen, sondern auch humorvollen Ausklang des Neujahrsempfangs sorgte Marcel Kebekus mit seiner E-Gitarre, dessen Mitspieler aufgrund einer Grippe ausgefallen war. „Naja, dann muss ich das hier eben allein durchstehen“, scherzte der Schüler. Mit lässigen Bewegungen begeisterte er die Besucher, die sogar eine Zugabe forderten – und auch bekamen. ▪ Jana Peuckert/Matthias Clever

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