Neugestaltung Bahnhofsumfeld: Auch Hauptausschuss stimmt zu

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Der Hauptausschuss beschäftigte sich am Montag mit den Plänen zur Neugestaltung der Bahnhofstraße.

Schalksmühle - Nach dem Bauausschuss in der vergangenen Woche stimmten am Montag auch die Mitglieder des Hauptausschusses im Grundsatz den veränderten Planungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds im Bereich der Bahnhofstraße zu, wobei drei wichtige Detailfragen abschließend in der Ratssitzung am kommenden Montag, 10. Juli, geklärt werden sollen.

Dabei geht es um die Höhe der Stützmauer zur Bahndammböschung auf dem neu entstehenden Platz an der Bahnhofstraße, der bekanntlich durch den Abriss der westlichen Zufahrtsrampe zum Rewe-Markt-Gelände realisiert werden soll. Die Mauer soll dabei niedriger als zwei Meter ausfallen. 

Entscheiden muss der Rat auch über die Errichtung einer Treppenanlage als direkte Verbindung vom neuen Platz zur Belieferungszone des Rewe-Marktes und die Lage von fünf Parkplätzen auf dem neuen Platz. Bürgermeister Jörg Schönenberg sprach sich am Montag bereits dafür aus, diese möglichst nah an der Straße anzuordnen: „Sonst müsste der Platz immer überfahren werden. Wenn dieser jedoch zum Verweilen einladen soll, darf er möglichst wenig belastet werden.“ 

Thema war auch die Aufweitung der östlichen Zufahrt zum Rewe-Gelände und die dort im Zuge der Arbeiten entstehende teilweise bis zu vier Meter hohe Winkelstützmauer aus Betonfertigteilen. Diese Lösung sei aus Platzgründen alternativlos, erklärte Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Bauverwaltung der Gemeinde. 

Lutz Schäfer (SPD) forderte, sich frühzeitig Gedanken über Gestaltungsmöglichkeiten zu machen, um eine eventuell drohende unbefriedigende Lösung im Vorfeld auszuschließen und nannte als negatives Beispiel die „unschöne Mauer“ an der Bergstraße. 

Bernd Müller (UWG) schlug vor, für diese „markante Ecke“ durch das beauftragte Architekturbüro ASS Gestaltungsmöglichkeiten erarbeiten zu lassen und verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Antrag eines „Bunten Schalksmühles“ der UWG, der vorsieht, solche Flächen künstlerisch gestalten zu lassen und Thema in der ersten Kulturausschusssitzung nach der Sommerpause sein wird.

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