Salz-Spender: Neues Silo für den Baubetriebshof

Mit einem großen Krahn wurde das Salzsilo gestern auf der Stahlkonstruktion platziert. Insgesamt ist es 18 Meter hoch. - Weber

Schalksmühle - Gerade noch rechtzeitig: Am Mittwoch ist am Baubetriebshof das neue Salzsilo aufgebaut worden - und das bietet Platz für 150 Tonnen Streusalz. Damit ist das Team um Leiter Peer Heinzer startklar für die Wintersaison.

Am Dienstag lieferte der belgische Hersteller den riesigen Salz-Spender an. Der besteht trotz seines Großformats aus nur 25 Einzelteilen.

Entsprechend schnell baute die zuständige Firma den Koloss auf, sodass sie ihn dann am Mittwochmorgen per Krahn in seine Position hieven und mit dem Fundament verbinden konnten. Dieses stammt noch von dem vorherigen Holzsilo, das wiederum im Sommer abgerissen wurde. Der Nachfolger hätte angesichts des Wintereinbruchs schon eher geliefert werden sollen. Aber der Prüfstatiker forderte eine Optimierung der Verbindung des Fundaments und der Stahlkonstruktion ein, sodass sich die Lieferung verzögerte.

Das neue Silo kostete die Gemeinde 59.000 Euro, der Abriss des alten 6000 Euro. Der Körper aus Glasfaserkunststoff soll nicht nur robuster sein, sondern fasst gleichzeitig 50 Tonnen Salz mehr. An der Hälverstraße lagern somit 150 Tonnen, 50 Tonnen im Höhengebiet und 100 weitere Tonnen in einem angemieteten externen Lager.

„Doch das ist immer noch nicht ausreichend“, sagt Peer Heinzer, Leiter des Baubetriebshofs. Da die Gemeinde Schalksmühle über ein Straßennetz von 100 Kilometern verfügt, müssten eigentlich 350 statt wie bislang 300 Tonnen eingelagert werden. Von daher hoffe er, dass 2016 im Höhengebiet ein zweites Silo aufgestellt werden kann. „Denn wenn es hart auf hart kommt, brauchen wir diesen Vorrat auch.“ - lima

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