Neues Löschgruppenfahrzeug in Winkeln ist „Herzstück der Einheit“

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Schalksmühle - Im Beisein von Vertretern benachbarter und befreundeter Löschgruppen, Honoratioren und Nachbarn übergab Bürgermeister Jörg Schönenberg am Freitag der Löschgruppe Winkeln der Freiwilligen Feuerwehr ihr neues Löschgruppenfahrzeug.

Einen festlich-fröhlichen Rahmen wählte die Löschgruppe für die offizielle Schlüsselübergabe des Fahrzeugs im Wert von rund 300 000 Euro. Passend zum Anlass war das Fahrzeug mit einer Blumen-Girlande, kunstvoll von den Frauen gefertigt, geschmückt. Als Hausherr hieß Einheitsführer Michael Schanzenberger Vertreter der Löschgruppen Schalksmühle, Hülscheid und Dahlerbrück, aus Großendrescheid und Hagen (Nahmer) am Gerätehaus in Winkeln willkommen. 

Namentlich begrüßte er Bürgermeister Jörg Schönenberg, die Wehrleitung – Gemeindebrandinspektor Dirk Kersenbrock und seinen Stellvertreter Olaf Bühren – sowie Ordnungsamtsleiter Winfried Schindler bei der Feier. Auch die Jugendfeuerwehr und die Ehrenabteilung, Polizei, DRK, Nachbarn und Angehörige waren bei der Feier zugegen. Der besondere Stellenwert, den die Feuerwehr in Winkeln sowie innerhalb der Gemeinde genießt, machte Jörg Schönenberg am großen Interesse an der Fahrzeugübergabe fest. „Wir würden uns in Schalksmühle umschauen, wenn wir dieses Ehrenamt nicht hätten“, betonte er. Den Weg der Anschaffung – angefangen bei ersten Gesprächen Anfang 2016 über die europaweite Ausschreibung bis zur Entscheidung der Auftragsvergabe an die Firma Magirus – skizzierte er. 

Dank Olaf Bühren sei kein Spezialist von außen bei der Ausschreibung notwendig gewesen. Sehr viel Zeit („Fast einen Urlaub“) hätten die Verantwortlichen investiert, um am Ende ein maßgeschneidertes Fahrzeug auf dem neuesten Stand der Technik zu erhalten. Mit Blick auf die hohen Anschaffungskosten erklärte Schönenberg: „Die Feuerwehr ist gut in der Unterhaltung. Die Fahrzeuge halten 20 Jahre und mehr.“ Den Schlüssel für das neue Fahrzeug nahm Dirk Kersenbrock entgegen, der sich bei Rat und Verwaltung für die Bereitstellung der Mittel bedankte. Ein Löschgruppenfahrzeug sei das Herzstück der Einheit und universell einsetzbar. „Helfen können wir nur mit einer gut ausgebildeten Mannschaft und nur auf dem neuesten Stand der Technik“, so Michael Schanzenberger. Nicht überall gelinge die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr bei der Anschaffung eines Fahrzeugs so reibungslos wie vor Ort. Vor 22 Jahren sei das letzte Löschgruppenfahrzeug angeschafft worden. 

Ein dickes Lob ging an Alexander Horn als stellvertretenden Einheitsführer, der dafür gesorgt habe, dass alles so gebaut worden sei wie gewünscht. Die technischen Details des Fahrzeugs zu erläutern, blieb Horn vorbehalten. Die Beladung sei zum Großteil übernommen worden. Gegenüber dem 1995 zugelassenen Altfahrzeug, das 13 Tonnen wog und eine Leistung von 176 PS hatte, habe das neue Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von 15 Tonnen und eine Leistung von 299 PS. Gemütlich beim Grillen ließ die Feuerwehr den Abend ausklingen.

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