Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr

Der ganze Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle – das neue Löschgruppenfahrzeug.

SCHALKSMÜHLE ▪ Er hat ein 17-Tonnen-Fahrgestell, sein Löschwassertank fasst 1600 Liter, er ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe, medizinischer Ausrüstung, elektrischen Komponenten und moderner Funktechnik ausgestattet. „Onkel Willi“– mit anderem Namen LF 10/6 – ist der ganze Stolz der Schalksmühler Feuerwehr.

Am Freitag wurde das neue Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Schalksmühle der Freiwilligen Feuerwehr offiziell im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße eingeweiht. Das Fahrzeug ersetzt ab sofort das 24 Jahr alte LF 16 TS.

Feierlich übergab Bürgermeister Jörg Schönenberg den Schlüssel an Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt. „Ich bin ein bißchen überrascht, wie groß es geworden ist“, so der Bürgermeister. Gemäß dem Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde wurden rund 210 000 Euro in die Neuanschaffung investiert. „Das Ehrenamt der Feuerwehrleute ist in unserer Gemeinde unersetzlich. Daher ist es für uns wichtig, ihnen vernünftiges Gerät und Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.“

Dieter Coordt reichte den Schlüssel gleich weiter an Löschgruppenführer Dirk Hauck, der gemeinsam mit Marc Schmäing maßgeblich an der Ausarbeitung des LF 10/6 beteiligt war. „In den letzten Wochen gab es für uns nur noch ein Thema: Auto“, so Hauck. Neben den genauen technischen Details, die gemeinsam mit der Firma Magirus Iveco abgestimmt wurden, entwickelte die Schalksmühler Löschgruppe ein individuelles Design. Daher schmückt nun das Schalksmühler Wappen beide Seiten des Führerhauses, in dem insgesamt neun Feuerwehrleute Platz finden. „Das macht das Fahrzeug zu einem Erkennungsmerkmal für Schalksmühle“, so Hauck.

Namensgeber für „Onkel Willi“ ist der 2010 verstorbene ehemalige Löschgruppenführer Willi Fingerhut. Seine Witwe Gertrud weihte das Fahrzeug offiziell ein. Dazu gab es noch eine Segnung vom katholischen Pastor Thorsten Rehberg. Ohne eine intensive Einweisung ließe sich der Wagen aber weder sicher fahren noch pumpen. Die moderne Technik müssen die Feuwehrleute erst sicher beherrschen. Dann geht es auf die Straße, gerne auch mit Neueinsteigern, die die Freiwillige Feuerwehr dringend sucht.

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