Pädagogische Arbeit

Neues Konzept: Jugendarbeit soll mobiler werden

Jugendzentrum Schalksmühle
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Jugendzentrum als Ort für junge Schalksmühler.

Für die Jugendarbeit in Schalksmühle wurde ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das die Ziele und die Arbeit des Jugendzentrums in den Vordergrund stellt.

Schalksmühle – „Es war uns wichtig, die Prinzipien aufzuzeigen, nach denen gearbeitet wird, und zu zeigen, was das Jugendzentrum anbietet.“ In groben Zügen umriss Kerstin Busse, Leiterin des Jugendzentrums am Wansbeckplatz, bei der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend, Schule und Soziales Inhalt und Zielsetzung des aktuellen pädagogischen Konzepts, das sie in Absprache mit dem Kreisjugendamt erarbeitet hat.

In Begleitung der beiden Primusschülerinnen Melandra Kreutz und Finja Kapfer aus dem Partizipationsprojekt des Jugendzentrums, die einen Einblick in die Arbeit von Ausschüssen gewinnen wollten, nahm sie an der Sitzung teil. Glückwünsche gab’s zum bestandenen Studium. In dem pädagogischen Konzept, das sie erarbeitet hat, werden das Team und die Räume der Einrichtung vorgestellt.

Zudem sind die die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, Informationen über die Erwartungen und Bedürfnisse der Besucher, deren Eltern, des Kreisjugendamtes sowie der Schulen, Kitas und sonstiger Kooperationspartner ein Thema. Abgerundet wird das Konzept durch eine Beschreibung der Besuchersituation und eine Darstellung der pädagogischen Arbeit und der Arbeitsprinzipien. Darüber hinaus sind alle Veranstaltungen des Jugendzentrum-Teams in dem Konzept, das regelmäßig überarbeitet werden soll, enthalten.

Engere Zusammenarbeit mit den Schulen

In ihren Ausführungen äußerte Kerstin Busse den Wunsch, enger mit der Grundschule Spormecke in Kontakt zu treten. „Mit der Primusschule stehen wir schon in Kontakt“, führte sie aus. Zudem wolle das Jugendzentrum mobiler werden. „Wir möchten die verschiedenen Ortsteile mit dem Jugendmobil aufsuchen.“ Durch die Neubesetzung der zweiten Stelle im Jugendzentrum durch Julia Liedke sei vieles wieder möglich. Auch Dahlerbrück solle einbezogen werden.

Kerstin Busse, Leiterin des Jugendzentrums in Schalksmühle.

Nachfragen zielten unter anderem auf die Realisierbarkeit einer Skateranlage auf dem Gelände des Jugendzentrums Wansbeckplatz. „Wir bekommen jetzt noch ein Bodentrampolin“, erteilte Kerstin Busse einer entsprechenden Anfrage von Lutz Schäfer (SPD) eine Absage. Mit der vorhandenen Ausstattung – darunter einer Grillhütte, Reckstangen und einem Gartenhäuschen – seien die Kapazitäten erschöpft. Auch die benachbarte Kita nutze das Gelände regelmäßig. „Wenn es beim Jugendzentrum nicht geht, suchen wir nach einer Alternative“, meinte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Am Thema Skateranlage sei „noch Fleisch dran.“

Noch nichts getan hat sich in puncto Einführung eines Jugendtaxis, wie Anja Wolf, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport, abschließend bekannt gab. Die Kreistagsabgeordneten mit ins Boot zu holen und auch die Fraktionsvorsitzenden einzubeziehen, regte Lutz Schäfer an.

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