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Neues Geschäft im MK: Vom Start-up zum eigenen Ladenlokal 

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Von: Thilo Kortmann

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Yanik Schilling hat sich mit seinem Start Up „Print & Smile“ an der Mühlenstraße 5 angesiedelt.
Yanik Schilling hat sich mit seinem Start Up „Print & Smile“ an der Mühlenstraße 5 angesiedelt. © Thilo Kortmann

Beim 3D-Druck wird Kunststoff geschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen, um dreidimensionale Gegenstände zu erzeugen. Der Schalksmühler Yanik Schilling hat mit dieser Art der Produktherstellung das Start-up „Print & Smile“ gegründet. Dabei hat der Gründer den 3D-Druck zwar nicht neu erfunden, er hatte aber trotzdem eine außergewöhnliche Idee.

Zuhause im Arbeitszimmer ging alles los. Das Unternehmen gründete er im November 2021, wobei er sich mit 3D-Druck schon viel länger beschäftigt. Jetzt expandiert der 32-Jährige und belebt ab sofort die Schalksmühler Innenstadt: An der Mühlenstraße 5 betreibt er künftig sein eigenes Ladenlokal, das zugleich auch Show-Room ist. Hier stellt Schilling 3D-Moos-Schriftzüge und -Lampen aus. Kunden können auch etwas aus dem 3D-Drucker ordern.

Außerdem bietet seine Ehefrau Christin Schilling geplottete Kerzen oder Glückwunschkarten an. Es ist also auch ein kleiner Familienbetrieb, wobei Christin Schilling ganz langsam startet.

„Print & Smile“ ist der Nachfolger von „Fluse & Bär“, das Kinderwarengeschäft ist an die Bahnhofstraße 8 umgezogen.
„Ich brauchte Luft und Platz. Mein Arbeitszimmer zuhause wurde viel zu klein“, sagt Yanik Schilling und lächelt. Nicht nur, weil es mittlerweile mehr zu tun gibt, sondern auch weil die Geräte, die für ihn arbeiten, zugenommen haben: Aus zwei 3D-Druckern sind nun zehn geworden. Hinzu kommt seine neueste Investition: eine Lasergravurmaschine. „Es wächst und wächst“, erklärt der Jungunternehmer.

Yanik Schilling bedient einen 3D-Drucker in seinem neuen Ladenlokal.
Yanik Schilling bedient einen 3D-Drucker in seinem neuen Ladenlokal. © Thilo Kortmann

Schilling macht nicht einfach nur 3D-Druck, er hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Seine ersten Produkte aus dem Drucker waren Lampen, die Namenszüge darstellen. „Die ersten Lampen waren die beiden Namen meiner Kinder“, sagt Schilling, der sein Start-up nebenberuflich betreibt. Hauptberuflich ist er für eine Firma tätig. Deshalb wird das Ladenlokal meist auch nur ab dem späten Nachmittag geöffnet sein. Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Termine gibt es auch auf Anfrage.

3D-Schriftzug mit Moos befüllt.
3D-Schriftzug mit Moos befüllt. © Thilo Kortmann

Seine neueste Kreation, 3D-Schriftzüge mit Moos zu befüllen, hat sich als Renner erwiesen. „Seit November gab es mehr als 120 Aufträge. Die 3D-Moos-Schriftzüge sind sehr beliebt.“ Mittlerweile gäbe es Aufträge von heimischen und ausländischen Firmen, die ihre Schriftzüge oder Logos als 3D-Druck mit Moos bestellen.

3D-Lichtkunst, die leuchtet. Lampen waren die ersten 3D-werke von Yanik Schilling.
3D-Lichtkunst - Lampen waren die ersten 3D-Werke von Yanik Schilling. © Thilo Kortmann

Zurzeit gäbe es, sagt Schilling, sogar auch Aufträge aus Österreich und der Schweiz. Kunden gewinnt Schilling über die sozialen Medien oder der Verkaufsplattform Etsy. „Über Instagram konnte ich schon viele Käufer und Interessierte gewinnen. Die Resonanz ist dort sehr positiv. Insbesondere wegen der Moos-Schriftzüge“, erklärt der Schalksmühler. Bei Instagram hat er bereits viele Fans, mehr als 7000 Menschen folgen ihm dort und loben seine Moos-Idee.

Kontakt

Über die sozialen Netzwerke nimmt er gerne Aufträge entgegen oder informiert über die 3D-DruckTechnik. Auch Wünsche und Fragen beantwortet er bei Instagram (print.and.smile) oder auch bei Facebook. Zudem können Interessierte sich auf seiner Homepage www.printandsmile.de informieren.

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