Neues Buch von Brudereck: "Gesegnete Mahlzeit"

+
Die Schalksmühlerin Christina Brudereck brachte jetzt ein Buch mit dem Titel „Gesegnete Mahlzeit“ heraus.

Schalksmühle - Christina Brudereck, aus Schalksmühle stammende Autorin, predigt, hält Vorträge und Lesungen, reist, reimt, schreibt und verbindet dabei Theologie, Lyrik, Spiritualität, Kultur und Menschenrechtsfragen. Ganz aktuell hat sie im SCM-Verlag (Witten) ein neues Buch herausgebracht.

In dem Band mit dem Titel „Gesegnete Mahlzeit“, den Interessierte zum Preis von 12,95 Euro über den Buchhandel beziehen können, hat die Schalksmühlerin nämlich Tischgebete und Küchengeschichten aus aller Welt zusammengetragen.

Gebete für verschiedene Anlässe

Es ist für die Autorin sehr wichtig, vor jeder Mahlzeit ein Tischgebet zu sprechen, „weil“ – wie sie sagt – „ich nicht vergessen will, dass satt zu werden, niemals selbstverständlich ist“. Zu den Gebeten, die sie in ihr Buch aufgenommen hat, gehört eins für eine Familienfeier, Gebete für das Mittag- und Abendessen – unter anderem von Jochen Klepper und Dietrich Bonhoeffer –, der Dank für das tägliche Brot und für ein besonderes Essen, „achtsame“ asiatische Tischgebete – darunter eins aus Birma –, ein „Zutaten-Gebet“, Gebete für Frauen, die mit Gottes Hilfe „die Welt versüßen möchten“, der Dank für Köstlichkeiten aus aller Welt und für mit Bedacht getrunkenen Wein sowie auch Segenssprüche.

Blick über Tellerrand hinaus schweifen lassen

Christina Brudereck möchte mit ihren Gedanken über das Essen und Danken, das Genießen und Teilen, das Schmecken und Leben dazu einladen, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus schweifen zu lassen. Sie erzählt in poetischen und atmosphärischen Worten vom Segen eines reichgedeckten Tisches und einer guten Tischgemeinschaft, von ihrer eigenen Freude am Kochen und an Kochbüchern.

Rote-Beete-Salat und indisches Curry

Lieblingsrezepte, die sie in ihren Band aufgenommen hat, laden nicht nur zur Zubereitung von Rote-Beete-Salat, von afrikanischer Erbsensuppe und von indischem Curry „nach Christinas Art“ ein, sondern regen auch dazu an, Nougatplätzchen wie einst ihre Großmutter Wilhelmine zu backen und „Pastorenpudding“ in drei Schichten zu kochen, wie er früher an Festtagen im Pfarrhaus ihrer Familie in Schalksmühle serviert wurde.

"Wenn wir nur teilen würden, würden alle satt"

Mehrfach betont Brudereck in ihrem Werk, dass „satt zu werden ein Wunder, aber ein mögliches ist“, denn „wenn wir nur teilen würden, würden alle satt“. Am Schluss ihres Buchs weist sie mit der Hymne „God has a table“ von John L. Bell auf die religiöse Geschichte hin, dass Gott eines Tages seine Freunde aus allen Himmelsrichtungen zu einer Feier ohne Ende an seinen Tisch einladen werde. Gestaltet wurde der Band von Grafikerin Miriam Gamper-Brühl.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare