Regionale-Projekt

Neuer Kirchplatz entsteht an der Erlöserkirche

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Auf der Freifläche zwischen Kirche und Pfarrhaus soll ein neuer Kirchplatz entstehen und der komplette Bereich eine einheitliche Pflasterung erhalten.

Schalksmühle - Passend zu den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Erlöserkirche im September 2017, soll sich das Umfeld des Gotteshauses in verändertem Aussehen präsentieren. Das Regionale-Projekt zur Umgestaltung dieses Bereichs möchte der Bau- und Planungsausschuss in seiner nächsten Sitzung am 21. November (16 Uhr, Ratssaal) auf den Weg bringen.

Geplant ist, die Wiesenfläche zwischen dem Kirchengebäude und dem Pfarrhaus als Kirchplatz auszubauen und dabei auch den angrenzenden Teil des Schnurrenwegs einzubeziehen. „Der Kirchplatz soll dann dem Aufenthalt und der Besinnung dienen. Kirchenbesucher und die Öffentlichkeit sollen ihn gleichermaßen nutzen“, sagt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeindeverwaltung.

Damit dies möglich wird und auch Fördermittel fließen können, wird ein sogenannter städtebaulicher Vertrag zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück als Eigentümerin des Grundstücks und der Verwaltung geschlossen. „Hierzu liegt der Kirchengemeinde ein Vertragsentwurf vor, der in Kürze unterschrieben werden dürfte“, sagt Emmerichs.

Bereich offener gestalten

Die Fläche rund um die Kirche sei in das Großprojekt „Vitalisierung des Ortskerns“ aufgenommen worden, um den dort beginnenden Altstadtbereich mit der direkten Anbindung an die Kirchgasse offener zu gestalten. Rund um die Kirche wird eine einheitliche Pflasterung angestrebt. Im Rahmen der „Orte des Lichts“, wo erst in der vergangenen Woche einige Elemente im Ortskern in Betrieb genommen wurden, soll auch an der Erlöserkirche mit Lichtkunst gearbeitet werden und der Schnurrenweg aufgewertet werden. Zudem wünscht sich Emmerichs Sitzmöglichkeiten auf dem neu entstehenden Kirchplatz.

Sobald die Tinte unter dem städtebaulichen Vertrag getrocknet ist und der Ausschuss den Gestaltungsentwurf des Planungsbüros ASS verabschiedet hat, soll ein Ingenieurbüro unverzüglich mit den Detailplanungen beginnen. Denn die Zeit drängt. Um den Bereich rund um das Gotteshaus zum 125-jährigen Kirchengeburtstag nicht als Baustelle vorzufinden, müssten die Bauarbeiten laut Emmerichs, der von einem „ambitionierten“ Zeitplan spricht, spätestens im April beginnen, „um bei Verzögerungen noch einen zeitlichen Puffer zu haben“. Ist dieser Baubeginn nicht zu halten, werde das Projekt erst nach den Feierlichkeiten zum Jubiläum realisiert.

Die Kosten belaufen sich der ersten Planung zufolge auf 127 000 Euro. 60 Prozent der Summe werden über Regionale-Fördermittel abgedeckt. Von den verbleibenden Kosten in Höhe von 50 800 Euro übernimmt die Kirchengemeinde 30 Prozent, die restlichen zehn Prozent trägt die Gemeinde Schalksmühle. Entsprechende Mittel sind im Haushaltsplanentwurf für 2017 vorgesehen.

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