Marian Neuhaus ist das neue Gesicht

Neuer Bufdi im Jugendzentrum Wansbeckplatz

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Er ist das neue Gesicht im Jugendzentrum: Marian Neuhaus ist seit dem 1. Mai Bufdi in der Einrichtung an der Volmestraße.

Schalksmühle - Er ist das neue Gesicht im Jugendzentrum Wansbeckplatz: Marian Neuhaus (26) absolviert seit dem 1. Mai seinen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) in der Einrichtung an der Volmestraße. Die Arbeit dort und Neuhaus – das scheint gut zu passen.

Locker betritt der gebürtige Schalksmühler das Jugendzentrum. Er trägt ein blaues T-Shirt und eine dunkle Hose. Die blonden Haare sind hochgegelt, er trägt Sportschuhe. 

Noch erlebt er beinahe jeden Tag Neues – dazu gehört auch das Interview mit der Zeitung. Und das mutet ihm anfangs, so wirkt es, noch leicht suspekt an. Wann hat man schon einmal Kontakt mit der Presse? Wann geht es schon einmal nur um die eigene Person? 

„Froh, dass wir einen Bufdi haben“ 

Bis zum 30. April ist er als Bufdi im Jugendzentrum. Dort hilft er, wo er kann, erledigt alles von Botengängen bis hin zur pädagogischen Arbeit. Für Kerstin Busse vom Jugendzentrum eine wichtige Unterstützung: „Das ist schon super. Ich bin froh, dass wir einen Bufdi haben.“ Und auch Nektarios Stefanidis, Sachgebietsleiter für Bildung, Kultur und Sport, betont: „Die Arbeit geht bei ihm gut von der Hand.“ 

Direkt an der Volmestraße befindet sich das Jugendzentrum Wansbeckplatz. Dort wird Marian Neuhaus für ein Jahr bis zum 30. April seinen Bundesfreiwilligendienst leisten.

Dabei verliefen die ersten Wochen für Neuhaus nicht gerade ruhig. Schließlich gab es im Mai zahlreiche Feiertage. Und natürlich die Pfingstferien. Das bedeutet für die Mitarbeiter im Jugendzentrum jede Menge Arbeit. „Da hat er direkt mal unser Ferienprogramm miterlebt“, sagt Busse. Aufgaben, die der 26-Jährige gut gemeistert hat. Das Jugendzentrum und Neuhaus – das scheint eben zu passen. 

Bei den Kindern sei er bereits gut aufgenommen worden. Die Vielfalt seiner Arbeit, die Flexibilität, all das gefällt ihm. Außerdem kennt er Schalksmühle „und die Namen der Kinder hat er bereits drauf“, sagt Busse und lacht. 

Wie eine „dauerhafte Spätschicht“ 

Zur Arbeit erklärt sie: „Die Arbeitszeiten sind nicht für jeden etwas. Es geht jeden Tag eigentlich bis 20 Uhr.“ Und Stefanidis ergänzt: „Es ist im Prinzip eine dauerhafte Spätschicht.“ Was überwiegt, sind jedoch die positiven Aspekte. 

Bufdis sammeln während ihres Dienstes Wartesemester. Außerdem sei die Arbeit sehr abwechslungsreich, man komme mit vielen Menschen in Kontakt. Busse betont: „Diese Phase hilft auch bei der Orientierung und der Antwort auf die Frage, was man danach machen will.“ Und fast schon beiläufig, aber eben voller Überzeugung, sagt Bufdi Marian Neuhaus: „Man hat einfach das Gefühl, Gutes zu tun.“

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